Monroe Meets Einstein

Marilyn Monroe trifft Albert Einstein: Das hat natürlich nie stattgefunden – aber genau diese Situation macht Nicholas Roeg („Performance“, „Der Mann, der vom Himmel fiel“) zum Kernpunkt seiner Theater-Verfilmung Insignificance – Die verflixte Nacht.

Gedreht wird in dieser erfundenen Nacht des Jahres 1953 gerade jene berühmte Szene, in der Marilyns Kleid vom Wind aus einem U-Bahn-Schacht in die Höhe geblasen wird.

Auf der Flucht vor ihrem Ehemann gerät Marilyn danach in Alberts Hotelzimmer. Dort erklärt er ihr mit Taschenlampen und Spielzeugautos die Relativitäts-Theorie.

Es wird eine turbulente Nacht. Denn gerade als der Film-Star (dargestellt von Roegs Lieblingsschauspielerin Theresa Russell) und der Star-Wissenschaftler (Michael Emil) zu sinnlicheren Tätigkeiten übergehen wollen, taucht der Ehemann auf, ein ehemaliger Baseballspieler (Gary Busey). Obendrein mischt sich auch noch ein ehrgeiziger Senator (Tony Curtis) ins Geschehen ein, um Einstein vor seinen antikommunistischen Karren zu spannen.

Roegs spannendes Spiel um Sex und Politik, Moral und Verantwortung endet böse: mit einer alptraumhaft-realistisch inszenierten Atombomben-Explosion.

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