Neue „Avatar 2“-Bilder geben Einblicke in neue Wasserwelten

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Es gibt Neues von James Camerons „Avatar“-Fortsetzung. Kürzlich veröffentlichte Bilder von den Dreharbeiten und der dabei verwendeten Concept-Art geben Einblicke in die neue Welt von „Avatar 2“. Diese zeichnet sich vor allem durch Wasser- und Strandumgebung aus. Auch bisher nicht bekannte Wasserkreaturen tauchen auf den Bildern auf.

Erster Avatar-Film mit ewigem Einspielrekord

Der erste Teil der Saga, die in Zukunft noch weitere Teile erhalten soll, sorgte 2009 für Furore. So avancierte der Film mit seiner damals hochgelobten 3D-Technik mal eben zum erfolgreichsten Film aller bisherigen Zeiten, mit einem Einspielergebnis von 2,847 Milliarden US-Dollar weltweit. Durch eine Wiederveröffentlichung konnte der erste Platz 2019 sogar gegen das Marvel-Spektakel „Endgame“ verteidigt werden.

Ob der zweite Teil, mehr als zehn Jahre später, im Dezember 2022, noch einmal so erfolgreich werden wird, weiß derweil niemand, nicht einmal Schöpfer James Cameron. „Die große Frage ist: Werden wir verdammt noch mal Geld verdienen? Wer weiß? Es ist ein Glücksspiel“, sagte der sonst eher zuversichtliche Cameron gegenüber „Entertainment Weekly“. Sicher ist: „Avatar 2“ wird eine Familienstory, die neue Seiten des Planeten Pandora zeigen soll. Diese zeichnet sich durch tropische Strände und Meere aus. Die Pandora-Aliens namens Na’vi werden um einen Stamm reicher, der diese Regionen bewohnt. Sie nennen sich Metkayina.

Unterwasser-Dreharbeiten verlangten Schauspielern alles ab

Die Dreharbeiten hielten einige extreme Bedingungen für die Darsteller bereit. So wurde ein speziell angefertigter Wassertank mit mehr als vier Millionen Litern befüllt und als Kulisse genutzt. Der Cast musste für die Unterwasser-Szenen hart trainieren, um den Atem entsprechend lange anhalten zu können. Den Rekord im Luftanhalten hält dabei Kate Winslet, die es auf siebeneinhalb Minuten brachte. Auf Platz zwei findet sich Sigourney Weaver wieder, die bereits im ersten Teil mitspielte. Sie brachte es auf solide sechseinhalb Minuten.

Cameron veröffentlichte einen Bericht und besagte Bilder via EW. Den ganzen Bericht gibt es hier. Darauf zu sehen ist neben den Bildern vom Set, auf denen Wassertank und Co. abgelichtet werden auch die Konzeptbilder zur neuen Umgebung. So scheint der Stamm der Metkayina mit Muräne-artigen Wasserkreaturen zusammenzuleben. Diese Wasserdinosaurier scheinen zahm zu sein und den Na’vi als Reittier zu dienen.

„Avatar 2“ will „Aquaman“-Fehler vermeiden

Weiter findet sich in dem Bericht von EW, dass „Avatar“ sich bewusst gegen die Vorgehensweise eines Film-Konkurrenten entschieden habe, der zwar nicht namentlich genannt wird, jedoch relativ eindeutig auf „Aquaman“ mit Jason Momoa verweist. Im Gegensatz zu dem Marvel-Streifen wolle man bei „Avatar“ auf echte Unterwasser-Szenen setzen, anstelle die entsprechenden Szenen im Trockenen vor Green-Screen zu drehen und anschließend per CGI zur Unterwasserwelt umzugestalten. Im fertigen Film fiel der gekünstelte Look auf und avancierte zur größten Schwäche von „Aquaman“. „Meine Kollegen bei der Produktion haben sich wirklich sehr für Dry For Wet eingesetzt. Aber ich meinte: Das wird nicht funktionieren. Das wird nicht echt aussehen“, so Cameron. „Ich habe sie sogar einige Testaufnahmen machen lassen und dann haben wir unter Wasser gefilmt. Das war überhaupt kein Vergleich.“

Ob die Unterwasserwelt am Ende wirklich so viel besser aussieht als in vergleichbaren Filmen und ob der Wasserdino eine gute Figur machen wird zeigt sich dann am 14. Dezember 2022, wenn der Film in den deutschen Kinos starten soll.


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