Neue Dokumentation über Avicii erscheint im Jahr 2023

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Achtung, Triggerwarnung: Dieser Artikel enthält Inhalte über Suizid und Depressionen.

Drei Jahre ist es bereits her, dass sich der schwedische Musiker und Produzent Avicii tragischerweise das Leben genommen hat. Doch sein musikalisches Erbe bleibt nach wie vor unvergessen. Nun soll es eine neue Dokumentation über das Leben von Avicii geben, der mit bürgerlichem Namen Tim Bergling hieß. Der Film, der im Jahr 2023 erscheinen soll, wird „neu produziertes Material“, Interviews mit Familie, Freund:innen und Kolleg:innen, Behind-The-Scenes-Material, Archivaufnahmen und Interviews mit dem Künstler selbst beinhalten.

Der Film sei eine „hautnahe, intime und epische Geschichte über seine unvergleichlichen Erfolge und seine Kämpfe, mit dem Druck umzugehen“

Bezüglich der neuen Doku sprach das Branchenmagazin „Billboard“ mit Henrik Burman, der bei dem neuen Film als Regisseur fungieren wird. In einem Statement, das „Billboard“ vorliegt, wird die Dokumentation als ein Einblick in die „Musik und den Künstler“ beschrieben, „der eine Ära definierte und die Welt der Musik für immer veränderte“. Der Film sei eine „hautnahe, intime und epische Geschichte über seine unvergleichlichen Erfolge und seine Kämpfe, mit dem Druck umzugehen.“ Produziert werde die Doku, die bisher noch keinen offiziellen Titel hat, von dem Regisseur Björn Tjärnberg, und Candamo Film in Zusammenarbeit mit dem Schwedischen Nationalfernsehen.

„Mein Ziel ist es, eine ehrliche und neue Perspektive sowohl auf den Künstler Avicii als auch auf Tims Leben zu bieten“

Henrik Burman, der auch für die Regie bei der Doku „Young Lean: In My Head“ verantwortlich war, sagte zu „Billboard“ über sein neues Filmprojekt: „Mein Ziel ist es, eine ehrliche und neue Perspektive sowohl auf den Künstler Avicii als auch auf Tims Leben zu bieten.“ Avicii alias Tim Bergling starb im April 2018, nachdem sich der EDM-Musiker zwei Jahre zuvor aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat. Erst im Jahr 2019 wurde von Seiten seines Nachlasses offiziell öffentlich gemacht, dass es sich bei der Todesursache um Suizid gehandelt hat.


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