Rest In Peace

Trauer um einen Star: „Aaliyah ist tot“, titeln die amerikanischen Tageszeitungen am 27. August. Zwei Tage zuvor war die 22-jährige Sängerin („Try Again“) bei einem Flugzeugabsturz auf den Bahamas ums Leben gekommen, als die Cessna mit der jungen New Yorkerin an Bord unmittelbar nach dem Start Feuer gefangen hatte – keiner der neun Insassen überlebte das Unglück. Und die Popwelt ist geschockt, trauert um eine erfolgreiche junge Frau mit vielen Wünschen und großer Freude am Leben. Erst vor einigen Wochen hatte sie MUSIKEXPRESS ein Interview gegeben, dabei begeistert von ihren Zukunftsplänen erzählt. Als ihr Debüt „Age Ain’t Nothing But A Number“ sie 1994 zum Star machte, wurde für Aaliyah „ein Traum wahr“. Doch sie wollte mehr: als Schauspielerin noch erfolgreicher werden, im nächsten Jahr eine Modekollektion herausbringen. Beim Interview hatte sie auf den Brillantring an ihrem Finger gedeutet: „Ein Erbstück von meiner Großmutter. Eines Tages werde ich es meiner Tochter schenken.“ Nun hat sie den Ring mit ins Grab genommen.

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