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Benjamin Gibbard Bandwagonesque

Warner

von

Was Ben Gibbard (Death Cab For Cutie, The Postal Service) in den zwölf Songs des Teenage-Fanclub-Albums BANDWAGONESQUE (1991) gesucht hat, erschließt sich hier schon im Eröffnungsstück: Mit acht Minuten Spielzeit zieht Gibbards Remake von „The Concept“ doch zwei Minuten über das Original hinaus und lässt sich geradezu in die beatleske Grandezza fallen.

Den „Pet Rock“ mit seinen Indie-Rock-goes-Velvet-Underground-Gitarren reduziert er hingegen auf die Gesangsharmonien und stellt sie vor eine feierliche Orgel. Das hier ist eine Ode an das schwelgerische Moment in der Musik der schottischen Band um Norman Blake. Und BANDWAGONESQUE war, daran erinnert Gibbard mit sanftem Nachdruck, ein Album mit so vielen großen Melodien („What You Do To Me“, „Metal Baby“).

Wo der Fanclub durchaus im Fahrwasser des Grunge-Sounds unterwegs war, sich aber auch aus diesem fort- und wieder in die 60s und frühen 70s zurückspielte, gibt der Fan Gibbard einigen Songs einen flächigen, keyboardigen Klang („I Don’t Know“) und kitzelt damit definitiv das Zeitlose aus dieser Platte aus der NEVERMIND-Zeit.

 

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