Hundreds Aftermath


Sinnbus/Rough Trade (VÖ: 14.3.)

Nur mit kleinem Budget und in Eigenregie aufgenommen, wurde das Debüt der Geschwister Philipp und Eva Milner 2010 ein kleiner Überraschungserfolg. Diesmal holten sie sich mit David Pye (u. a. Wild Beasts) einen erfahrenen Produzenten dazu. Das Ergebnis kann sich hören lassen: AFTERMATH ist ein solider Nachfolger, verschmilzt atmosphärisch-kühle Klänge mit dem warmen Gesang von Eva Milner.

Detailverliebtheit und wechselnde Dynamik machen das Album trotz seiner vordergründigen Schläfrigkeit spannend. Im Song „Circus“ probiert sich das Geschwisterpaar an Folk, mit „Aftermath“, welches sich bis zu fast orchestraler Wucht aufbaut, machen Hundreds aber eine deutlich bessere Figur. „Foam Born“ beschreibt die Beziehung des Duos: „I want to love you / I want to feed you with poison like family does.“ Na dann gute Nacht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Hundreds :: WILDERNESS

Strenger, in sich geschlossener Elektro- Pop in Schwarz und Weiß.


ÄHNLICHE ARTIKEL

Hundreds, Wallis Bird und Missincat covern Bon Ivers „Flume“

Als ob das Original in seiner Intensität noch zu toppen wäre.

Nein, das beste Album dieser Woche kommt nicht von Robbie Williams!

Diese Woche sind die Alben von Karies, Shirley Collins, Robbie Williams, Hundreds und Illum Sphere erschienen. Lest hier unsere Rezensionen.

Alt-J bestätigen Hundreds als Tour-Support im November

Die Hamburger Band Hundreds begleitet Alt-J auf ihrer Tour im November 2015 in Deutschland. Hier die Daten.


Musikalische Energie muss raus: Regisseur Steven Spielberg spielt Klarinette
Weiterlesen