Kiss :: Carnival Of Souls

Hard Rock

Die charmante Abzocke: Nach der erfolgreichen Reunion-Tour folgt nun ein Studio-Album von Kiss, das alles andere als „neu“ ist. Auch wenn jegliche Angaben fehlen, muß das Ganze doch aus den Jahren 94/95 stammen-oder früher. Schließlich agiert hier nicht etwa die Urbesetzung um Ace Frehley und Peter Criss, sondern die zweite Garnitur um Bruce Kulick bzw. Eric Singer. Und genau so klingt das Material denn auch: zweitklassig. Uninspirierter Poser-Metal mit einfältigen Melodien, dümmlichen Texten und plakativen Songtiteln wie „Hate“,“Master & Slave“ oder „Seduction Of The Innocent“. Kein Wunder also, daß die Klamauk-Truppe immer dann – und nur dann -am besten ist, wenn sie ihre „Greatest Hits“ runterspielt,

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.