Little Simz Grey Area


AGE 101/Awal (VÖ: 1.3.)

Auf ihren ersten beiden Platten verstand sich Little Simz auf das Kunststück, ein Konzeptalbum zu machen, das bis ins Letzte durchdacht war und trotzdem die Energie von einem schnell eingespielten Mixtape besaß. GREY AREA klingt zunächst nach derselben Angriffslust: „Allow me to pick up where I left off. The biggest phenomenon and I’m Picasso with the pen“, rappt sie im Opener „Offence“ über Breakbeats.

Es folgen Selbstvergleiche mit Jay-Z und Shakespeare, vor allem aber schleicht sich eine knackige Live-Instrumentation ein: seltsam knarzige Flöten und Streichersätze, die wie hektische Vogelschwärme vorbeiziehen. Es ist die erste Andeutung eines neuen, lebendigeren Sounds, der GREY AREA eine Wärme gibt: Bläser, Gitarrenlicks, funky Basslines. Dabei geht Little Simz aber nie diese britische Grimmigkeit verloren: der Durchsetzungswille, die smarten Prahlereien.

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Und die Texte führen diesmal auch an verletzlichere Stellen, erzählen von Selbstzweifeln und Depressionen auf Tour („Pressure“) oder kanalisieren die Wut über Sexismus in einer atemlosen Tirade: „You don’t like pussy in power“ („Venom“). Alles zusammen ergibt das einen tosenden Trip als Statement der Stärke.

Kooperation

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