Loyle Carner Yesterday’s Gone


Caroline/Universal

von

Loyle Carners Karriere hat vor vier Jahren im Vorprogramm von MF Doom angefangen, was man gerade den etwas verschlafenen Stücken seines Debüt­s anhört. Ansonsten orientiert sich der Londoner, dessen echter Name kurioserweise Ben Coyle-Larner lautet, eher am East-Coast-HipHop. Gleich der Opener „The Isle Of Arran“ basiert auf demselben Soul-Sample, das bereits Dr. Dre in sein COMPTON eingebaut hatte. Ergänzt um viele Gitarren, etwas jazzig angehauchte Parts und eine melancholische Grundstimmung wird daraus Carners ganz eigener Entwurf von britischem HipHop. Lediglich die ab und zu eingestreuten A-cappella-Happen halten den Fluss des Albums auf und stören ein wenig. Dennoch dürfte YESTERDAY’S GONE ein guter Start für den 22-Jährigen sein, der nach Touren mit Kate Tempest und Nas bereit für den Solo-Durchbruch ist.


ÄHNLICHE ARTIKEL

ME präsentiert: Joesef kommt im April 2022 nach Berlin

Der schottische Newcomer Joesef muss seine Termine für Mai und Juni in Köln und Berlin absagen, rückt aber zugleich mit einem Termin für 2022 raus.

Limestone Festival: Post Malone, Seeed und Skepta im Juni live erleben

Das Open Air bringt den R&B-Musiker und Produzenten Post Malone für seine einzige Deutschlandshow nach Moosburg bei München. Auch am 13. und 14. Juni dabei: Seeed, Kontra K, Skepta und Rita Ora.

MS Dockville 2019: 4 Konzerte, die Ihr beim Hamburger Festival nicht verpassen solltet

Die diesjährige Ausgabe des Hansestadt-Festivals findet vom 16. bis zum 18. August statt. Und lohnt sich einmal mehr.


Diese Popstars haben sich auch auf der Kinoleinwand bewiesen
Weiterlesen