LP Heart To Mouth


BMG/ADA (VÖ: 7.12.)

Es gibt ja diese Momente, in denen man das Gefühl hat, man würde sie schon erlebt haben und genau wissen, wie es weitergeht. Das fünfte Album von der US-Singer-Songwriterin mit italienischen Wurzeln hält so einige dieser Déjà-vu-Augenblicke bereit.

Manche Textzeilen lassen sich bereits beim ersten Hören problemlos vervollständigen, noch bevor Laura Pergolizzi sie zu Ende bringt. „I’m trying to understand and I wanna hold your hand“ („Dreamer“) zum Beispiel. Aber auch Songtitel wie „One Night In The Sun“ oder „Die For Your Love“ klingen so bekannt und oft nachgeahmt wie der Werbeslogan von Ikea.

Dabei will LP schon mit dem Albumtitel „Heart to Mouth“ darauf hinaus, dass sie jetzt noch direktere und intimere Lieder geschrieben hat. Es geht um wackelige Beziehungen und Selbstfindungstrips. Alles hymnenartig ausstaffiert, mit ihrem Ukulele-Piano-Rockposengedöns und viel Gepfeife.

Die Unterscheidung von Songs, die sie für Cher und Christina Aguilera schreibt, fällt schwer bei der Aneinanderreihung von Text- und Soundmustern, die so perfekt den Hörgewohnheiten entsprechen. Ein USP bleibt: Ihre gurgelige und manchmal sich selbst überschlagende Dröhnstimme.

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