Museum Of Love Museum Of Love


DFA/[PIAS] Coop/Rough Trade

Grob vereinfacht beschrieben: Die Musik auf dem DFA-Label lässt sich auf einer Linie finden, deren Endpunkte von Disco-House und Punk markiert werden, Musik zwischen Patrick Cowley und Television, manchmal mehr vom einen, manchmal mehr vom anderen. Museum Of Love, ein Duo mit Pat Mahoney (ehemaliger Schlagzeuger von LCD Soundsystem) und Dennis McNany aka Jee Day, operiert ziemlich genau in der Mitte dieser Linie.

Mahoney und McNany ziehen den typischen DFA-House-Sound auf die Mutant-Disco-Seite, circa 1982, als düstere Basslines und glockenhelle Synthesizer sehr gut miteinander konnten. Dazu verrät ein latenter (Post-)Punk-Einschlag Mahoneys Vergangenheit in diversen Punk-Bands. Seine Stimme liegt irgendwo zwischen Bryan Ferry und David Byrne („In Infancy“ könnte mühelos als unveröffentlichter Talking-Heads-Song durchgehen). Es gibt Anwandlungen von leftfield Soul („And All The Winners“) und gedämpfte Avantgardismen („The Large Glass“), nur ganz puristisch clubbig geht es auf MUSEUM OF LOVE niemals zu.

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