Oliver Schories Fields Without Fences


SOSO/NovaMD 13.03.2015

Da macht man nichts falsch. Nein, einen Track von FIELDS WITHOUT FENCES kann man immer auflegen. Irgendeinen. Der stört nicht weiter, wenn die Party noch nicht richtig in die Gänge kommen will, funktioniert prima, um die Leute zum Tanzen zu bringen, und ist sogar noch umweltverträglich, wenn die Letzten immer noch nicht nach Hause gehen wollen.

Auf seinem dritten Album hält Oliver Schories zwar keinerlei Überraschungen, aber dafür reichlich solides DJ-Handwerk bereit. Satt pumpende Beats im gottgefälligen Tempo, über die soulige Stimmfetzen huschen. Sonnendurchflutete Klangflächen im Breitwandformat, die sich zum euphorischen Crescendo türmen. Melodien, die epische Bögen ziehen und doch Herzenswärme suggerieren. Aber: keine Experimente, keine vertrackten Rhythmen, keine avantgardistischen Anfälle.

Schories, in Hamburg lebender Bremer, und sein Produzentenpartner Manuel Meyer deuten zwar gelegentlich, so im abschließenden Track „Super Sunday“, an, dass in ihrem gut gelaunten Tech-House auch Platz für ein paar innovative Ideen wäre. Aber grundsätzlich darf man ihnen dankbar sein, dass sie sich der Dienstleistungstradition des DJ-Berufes verpflichtet sehen und solche Funktionsmusik auf Weltklasseniveau herstellen.


Das Heft

Jetzt den Newsletter abonnieren!

Jede Woche neu: alle Nachrichten, Liveberichte, Gewinnspiele, Rezensionen, Videos, Charts, Listen und mehr!

und möchte, dass die Axel Springer Mediahouse Berlin GmbH mir Newsletter mit Produktangeboten und/oder Medienangebote per E-Mail zuschickt. Meine Einwilligung kann ich jederzeit .

Bitte lies dazu unsere Datenschutzhinweise
6 Gründe, warum Pearl Jam noch immer eine der größten Rockbands der Welt sind
Weiterlesen