Pari San R.I.P. Identification


Flying Carpet/Believe/Soulfood (VÖ: 07.09.18)

#NotInMyName, #MeTwo, #MyGermanDream: Die Diskussion um das Thema Identität und Nationalität scheint so schnell nicht abzukühlen. Die in Düsseldorf aufgewachsene Deutsch-Iranerin Parissa Eskandari erteilt der Debatte mit ihrem Debüt einen Abgesang mit Interpretationsspielraum. R.I.P. IDENTIFICATION kann als Ende der klaren Schwarz-weiß-Zuordnung von außen gelesen werden, aber auch für ein Ende des Sich-zugehörig-Fühlens der Menschen, die von diesen Zuschreibungen betroffen sind.

Mit ihrem Produzenten Paul Brenning erschafft Eskandari einen Synthie-Pop-Sound, der heimatlos zwischen den Welten oszilliert. Zusammengehalten werden die teils eingängigen, teils experimentellen Songs von Eskandaris facettenreicher Stimme. Auch wenn man versucht ist, Parallelen zu Björk, Fever Ray und FKA Twigs zu ziehen, besticht ihre Stimme doch durch charakteristische Einprägsamkeit. Pari San spielt soundmäßig mit Orientklischees, singt über ihren fliegenden Teppich und kommt zu der weisen Erkenntnis, dass es kein Zurück zum Status quo gibt, das sich viele wünschen.

„Whether you like it or not: change is what we‘ve got.“

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