Toggle menu

musikexpress

Suche

Sivu Sweet Sweet Silent

Square Leg/Cargo

von
Sivu - SWEET SWEET SILENT

Bei der Wahl seines Künstlernamens bewies der britische Songwriter Einfallsreichtum. Bürgerlich trägt der schmächtige Sänger den Nachnamen Page – weder verwandt noch verschwägert mit Namensvetter Jimmy. SWEET SWEET SILENT heißt das zweite Album von Sivu, dessen Debüt SOMETHING ON HIGH (2014) noch beim Major erschien und vom mehrfachen Award-Gewinner Charlie Andrew (Bloc Party, Alt-J) produziert wurde.

Trotzdem wollte sich der Erfolg auf der mit Musikern überbevölkerten Insel und bei uns nicht einstellen. Aber Jobs wie die eines Gerichtsvollziehers, im Callcenter und als Schuhverkäufer ohne Zukunftsperspektive bildeten für den Twen aus St. Ives in Cornwall auch keine Alternative. SWEET SWEET SILENT, an dem Charlie Andrew erneut mitwirkte, ist ein gutes Album des Manns mit der Falsett-Stimme, der Sinatra und vor allem zeitlose Melodien liebt.

Was sich beim Hören des Eröffnungsstückes „Submersible“ gar nicht erschließt, der mit Abstand beste Song brilliert mit von Folk durchsetztem Schauergesang. Die Lieder bleiben zwar bittersüß und bei gemächlichem Tempo dominieren Akustikgitarre, Piano und Orchestrierungen. Das hört sich durchgängig sehr hübsch und gefällig arrangiert an, aber leider nicht wirklich zwingend. 

Klingt wie: Micah P. Hinson: MICAH P. HINSON AND THE PIONEER SABOTEURS (2010) / To Kill A King: CANNIBALS WITH CUTLERY (2013) / Hayden Calnin: CUT LOVE PT. II (2016)

mehr: 
nächstes Review
voriges Review

Das Heft

Jetzt den Newsletter abonnieren!

Jede Woche neu: alle Nachrichten, Liveberichte, Gewinnspiele, Rezensionen, Videos, Charts, Listen und mehr!

Bitte lies dazu unsere Datenschutzhinweise
Share
teilen
teilen
twittern
teilen
mailen