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Bloc Party

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    Der Sound von Bloc Party ist gezeichnet von Einflüssen wie The Cure, Joy Division, Sonic Youth, Blur und The Smiths, darüberhinaus aber auch geprägt von diversen Klangeffekten sowie –experimenten, die seit „A Weekend In The City“ (2007) merklich hervorstechen. Der Song „Flux“ zeigte stellvertretend ihre Tendenz zu elektronisch orientierter Rockmusik, die sie auf „Intimacy“ (2008) mehr und mehr auslebten. Seit ihrer ersten Veröffentlichung 2005 erzielten Bloc Party großen kommerziellen Erfolg, ohne dabei aber zu kommerziell zu klingen.

    Gegründet 2003 von Kele Okereke und Russell Lissack, erlebten Bloc Party ihren Durchbruch, nachdem Frontmann Kele auf einem Franz-Ferdinand-Konzert dem BBC-Moderator Steve Lamacq ihre Demo-CD mit „She’s Hearing Voices“ zuspielen konnte. Dieser spielte Bloc Party daraufhin in seiner Radiosendung und lud die Band ein, dort live zu spielen. Bloc Partys Debüt-Album „Silent Alarm“ (2005) stieg anschließend bis auf Platz Drei der britischen Album-Charts und erreichte wenig später Platin-Status. Die Singles „So Here We Are / Positive Tension“, „Banquet“, „Helicopter“ und „Pioneers“ positionierten Bloc Party stetig in den UK-Single-Charts, wobei erstere mit Platz Fünf am erfolgreichsten war. Auch in den USA genoss die Band positive Kritiken und spielte dort ausverkaufte Konzerte, so dass sich die Verkaufszahlen von „Silent Alarm“ weltweit auf eine Million steigern konnten.

    Inspiriert von der Band Radiohead, erschien 2007 „A Weekend In The City“, das weitaus elektronischer und experimenteller klang als der Vorgänger und somit eine klare Weiterentwicklung darstellte. Das Album erreichte in Großbritannien, Belgien und Australien Platz Zwei der Album-Charts, bewies sich aber auch in anderen Ländern in den oberen Rängen. Mit „I Still Remember“ erreichten Bloc Party ihre bis dahin erfolgreichste Chart-Platzierung in den USA, wobei „Flux“ sich stilistisch von den anderen Songs abhob und noch heute besonders populär ist.

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    Nach einer Welt-Tournee erschien mit „Mercury“ 2008 die erste Single vom nachfolgenden Album „Intimacy“. Nach dieser Veröffentlichung waren die Konzerte von Bloc Party gefragter denn je: sie spielten als Headliner auf dem Hydro Connect Music Festival in Schottland, waren Act auf dem Virgin Festival in Toronto, wurden „Special Gig“ auf den Londoner Q Awards und bespielten ausverkaufte Hallen weltweit. Wie bei ihrem Debüt schloss sich auch an die Veröffentlichung von „Intimacy“ ein Remix-Album an.

    Kele Okereke veröffentlichte, nachdem er bekannt gab, dass Bloc Party sich für ihr viertes Album viel Zeit nehmen würden, ein Solo-Album namens „The Boxer“ (2010).

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