The Coconuts – Don’t Take My Coconuts

„Wir verstehen uns als kreativer Grundstock mit vielen Zweigen“, sagt Coconut-Chefin Adnana Kaegi. Wir, das sind Kid Creole, Coati Mundi sowie der weibliche Anhang, der sich jüngst, dank Solovertrag, allein im Studio tummelte.

Das Kokosnuß-Werk wird als Pseudo-Live-Auftritt serviert. Alle machen mit, und Kaegi-Gatte Kid Creole, sprich August Darnell, liefert komplimentierende Kommentare zum Ganzen.

Die Coconuts, die selbst im Studio nur schwer ohne maßgeschneiderte Kostüme vorstellbar sind, bieten die gesamte weibliche Palette, von kindlich naivem Gezwitscher bis zum augenzwinkernden „Mach-was-duwülst, ich-krieg-dich-schon-dahinwohin-ich-dich-will“. Adrianas Einzelauftritt im „Kriminal-Tango“ ist sicher als europäisches Exotikum für US-Ohren bestimmt.

Alles, was aus dem New Yorker Kreativstall stammt, ist offensichtlich fröhlich perfekt, obschon hart und ernsthaft geprobt. Kann nicht mal jemand die Mädels loslassen? Wie war’s als temperamentvolles Trio Infernale?