The Popshoppers – At The Discotheque :: VÖ: 20.1.

Es gibt ein paar Dinge, die wir immer schon mal machen wollten. Blöde war bloß, daß wir die nicht in Worte zu packen wußten. Ja, mehr noch: Nur eine vage und recht nebulöse Vorstellung hatten wir davon, was alles drin ist, wenn man auf der Einbahnstraße der Möglichkeiten alle Ampeln auf Grün schaltet. Genau diesen Job übernehmen nunmehr The Popshoppers für uns – und siehe da: Schon können wir von jetzt auf gleich“.beichten auf dem Rentierfetl“. Toll. Suzie Kerstgens, ansonsten ganz vorne am Bühnenrand, wenn die Band Klee hinter ihr steht, singt diese Zeile in dem Diskoeuphoriekugelfunkfeger „Reykjavik“ – und zwar mit ebenso kühler wie lasziver Erotik. DJ Senor 45 und Mr. Alfa, die beiden fest angestellten Mitarbeiter der Popshoppers, haben sich für ATTHEDISCOTHEQUE ein paarGäsi eingeladen – die Klee-Suzie eben, die San gerin Janea von Son De La Goutte, Dick-Brave-Schlagzeuger Martell Beigang, Xaver Fischer vom gleichnamigen Trio für kunterbunte Orgeleien -, und mit diesen Teilzeitfachkräften rütteln und schütteln The Popshoppers die Bälle in der Lostrommel des fluffigen Dancebereichs tüchtig durcheinander. Disco, Funk, Soul, House und Elektropop wirbeln und zwirbeln durchs Klangbild, und die Texte „Ich will mehr Hormone /ich will Zaboione “ laus“.Lass es uns tun“) fordern mehr als einmal folgende Frage heraus:“.Was ist das für ein sonderbares Kraut, an dem die da rauchen 9 “ Wie dem und was es auch sei: Wir wollen auch daran partizipieren, nehmen einen vollen Zug und basteln uns aus den Rauchringen eine schwarzbunte Kuh, die wir dann fliegen lassen. Selbstverständlich as soon as possible. Und ist die Kuh erst mal in der Luft, gilt es nur noch eins zu konstatieren: Die Disco braucht euch, Popshoppers.

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