Sam Neill gestorben: „Jurassic Park“-Star stirbt mit 78 Jahren
Der Schauspieler starb plötzlich und unerwartet in Sydney, wie seine Familie mitteilte.
Sam Neill ist tot. Der neuseeländische Schauspieler, der durch seine Rolle als Paläontologe Dr. Alan Grant in „Jurassic Park“ weltbekannt wurde, starb am Montag, dem 13. Juli 2026, in Sydney. Er wurde 78 Jahre alt.
Seine Familie gab den Tod über Neills offizielle Social-Media-Seite bekannt. Demnach sei der Mime im Kreis seiner Angehörigen gestorben. Sein Tod sei „plötzlich und unerwartet“ eingetreten. Eine genaue Todesursache teilte die Familie zunächst nicht mit.
Sam Neill war nach einer Krebstherapie in Remission
Im Jahr 2023 hatte Sam Neill öffentlich gemacht, dass bei ihm ein angioimmunoblastisches T-Zell-Lymphom diagnostiziert worden war. Dabei handelt es sich um eine seltene Form des Non-Hodgkin-Lymphoms. Die Erkrankung war 2022 während der Werbetour für „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ festgestellt worden.
Über die Behandlung und den Umgang mit der Diagnose schrieb Neill in seiner Autobiografie „Did I Ever Tell You This?“ Zeitweise musste er regelmäßig eine Chemotherapie erhalten. Nachdem die Medikamente ihre Wirkung verloren hatten, nahm er an einer klinischen Studie zur CAR-T-Zell-Therapie teil. Im Frühjahr 2026 berichtete der Schauspieler, dass bei einer Untersuchung keine Anzeichen von Krebs mehr gefunden worden seien.
Auch seine Familie erklärte nun, Neill sei zum Zeitpunkt seines Todes krebsfrei gewesen.
Als Dr. Alan Grant wurde Sam Neill zum Kinostar
Sam Neill stand seit den 1970er-Jahren vor der Kamera. Internationale Aufmerksamkeit erhielt er zunächst mit Filmen wie „Meine brillante Karriere“ und dem Thriller „Todesstille“, in dem er an der Seite von Nicole Kidman spielte.
Seine bekannteste Rolle übernahm er 1993 in Steven Spielbergs „Jurassic Park“. Als Dr. Alan Grant geriet Neill auf der fiktiven Isla Nublar zwischen außer Kontrolle geratene Dinosaurier. Die Figur spielte er später erneut in „Jurassic Park III“ sowie in „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“.
Daneben war Neill in Jane Campions Drama „Das Piano“ zu sehen. Weitere bekannte Filme seiner Laufbahn sind „Jagd auf Roter Oktober“, „Event Horizon“ und John Carpenters „Die Mächte des Wahnsinns“.
Auch im Fernsehen war Sam Neill regelmäßig präsent. In der britischen Serie „Peaky Blinders“ verkörperte er den nordirischen Ermittler Chester Campbell. Hinzu kamen Auftritte in Produktionen wie „Die Tudors“ und „Alcatraz“.
Der Mann mit Ritterorden
Neill wurde 1947 im nordirischen Omagh geboren und wuchs in Neuseeland auf. Neben der Schauspielerei betrieb er Weingüter in der Region Central Otago. Für seine Arbeit im Film wurde er in Neuseeland mit einem Ritterorden ausgezeichnet.
Sam Neill hinterlässt vier Kinder und acht Enkelkinder.







