Shia LaBeouf spielt im Film über Shia LaBeouf nicht Shia LaBeouf, sondern seinen Vater

von

Der schnelle Aufstieg mit den „Transformers“-Filmen, öffentlicher Streit mit Steven Spielberg, schräge Kunstaktionen und Festnahmen vor laufender Kamera: Shia LaBeouf ist zwar erst 31 Jahre alt, sein Privatleben und seine Karriere sorgten aber schon für Schlagzeilen, mit denen sich locker ein eigener Film füllen lässt. Und genau dieses Projekt geht Shia LaBeouf nun an.

„Honey Boy“ wird der Film heißen, den LaBeouf unter dem Pseudonym Otis Lort auch mitgeschrieben hat. Der Titel beruht auf dem Spitznamen, den sein Vater ihm früher gegeben hat, das Drehbuch landete laut „Hollywood Reporter“ auf der berühmten Black List der besten noch unverfilmten Drehbücher. Nun hat das Projekt Finanzierung und eine Regisseurin gefunden: Alma Har’el wird das Leben des Schauspielers nacherzählen.

Lucas Hedges spielt Shia

Shia LaBeouf wird selbst in „Honey Boy“ mitspielen, allerdings nicht sich selbst mimen. Er wird seinen Vater Jeffrey spielen, Lucas Hedges („Manchester By The Sea“, „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“) spielt die Hauptrolle, also Shia.

Bisher ist nicht geplant, das komplette bisherige Leben des Schauspielers zu zeigen. Der Film soll Anfang der 2000er angesiedelt sein, damals war Shia LaBeouf Teil der Disney-Serie „Eben ein Stevens“ und sammelte erste TV-Erfahrung.

Lucas Hedges

Im Fokus wird die Beziehung zwischen Vater und Sohn stehen. Die offizielle Kurzbeschreibung des Drehbuchs deutet ein ernstes und persönliches Drama mit:  „Ein Kinderschauspieler und sein Alkohol missbrauchender Vater versuchen, ihre von Streit geprägte Beziehung zu verbessern. Die Geschichte wird über ein Jahrzehnt lang erzählt.“

Ein Kinostart für den Film ist noch nicht bekannt, man kann wohl mit Anfang 2019 rechnen. Die Dreharbeiten sollen in den kommenden Monaten beginnen.

Amazon Studios

Inklusive „Solo: A Star Wars Story“: Alle „Star Wars“-Filme im Ranking
Weiterlesen