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Musik-Produzentin SOPHIE stirbt nach Kletter-Unfall

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Die schottische Musikproduzentin Sophie Xeon, bekannt als SOPHIE, ist bei einem Unfall im griechischen Athen im Alter von 34 Jahren ums Leben gekommen.

Das teilte das Plattenlabel Transgressive am Samstag (30. Januar) auf seiner Webseite mit. „Sie war getreu ihrer Spiritualität in die Höhe geklettert, um den Vollmond zu sehen, und rutschte versehentlich aus und fiel“, hieß es.

Der britische „Guardian“ berichtete, dass das Unglück am Samstagmorgen in Athen geschah, wo Transgender-Musikerin Sophie Xeon mit ihrer Partnerin, Non-Binary-Model Tzef Montana lebte.

Weltweit erfolgreich mit Madonna

Ihr Management erinnerte daran, dass die Musikproduzentin die „Pionierin eines neuen Klangs“ gewesen sei und in den letzten Jahren zahlreiche Musiker*innen inspiriert habe. „Nicht nur aufgrund ihrer genialen Produktion und Kreativität, sondern auch für die Botschaft und Sichtbarkeit, die dadurch erreicht wurde. Eine Ikone der Befreiung.“

Ihre ersten Songs veröffentlichte SOPHIE auf SoundCloud, im Oktober 2013 brachte sie mit „Nothing More to Say“ ihre erste Single auf den Markt, nachdem sie sich zuvor bereits als DJ einen Namen gemacht hatte. Als Musikproduzentin wurde sich nach Arbeiten für GFOTY schlagartig einem großen Publikum bekannt, als sie 2015 – noch unter ihrem bürgerlichen Namen Samuel Long – das Stück „Bitch I’m Madonna“ für Madonna produzierte.

Im selben Jahr brachte sie ihr Debütalbum PRODUCT auf den Markt. Danach veredelte Sophie Xeon auch Songs von Charli XCX.

Erst im Jahr 2017 trat SOPHIE auch als Musikerin in ihrem Werk auf. Ihre ein Jahr später erschienene zweite Platte OIL OF EVERY PEARL’S UN-INSIDES wurde für einen Grammy in der Kategorie „Bestes Dance/Electronic-Album“ nominiert.


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