Spiele ohne Grenzen!

Schließlich ist auch ein gepixelter Horizont nie so unendlich weit wie im Wilden Westen.

21. Mai 2010

Wir schreiben das Jahr 1911. John Marston will zum ersten Mal im Leben alles richtig machen, sich mit Frau und Kindern zur Ruhe setzen, das Verbrechen Verbrechen sein lassen und ein aufrechtes Leben führen. Dumm nur, dass die Dämonen seiner Vergangenheit ihm das nicht zugestehen wollen. Die Agenten der Bundesbehörde nehmen kurzerhand Frau und Kinder als Geisel, die sie nur dann freilassen, wenn Marston hilft, seine alten Kumpane hinter Gitter zu bringen. Los geht die Reise in den schönen neuen Pixelwestern, eine Welt voller Ganoven, Shoot-Outs, Saloons und Sonnenuntergänge. Und da die Macher der Erfolgsserie „Grand Theft Auto“ für „Red Dead Redemption“ verantwortlich sind, erlebt man etliche Sonnenunter- und Sonnenaufgänge, bevor es zum High Noon kommt. Wie bei GTA haben die Programmierer von Rockstar Games eine schier endlose Spielwelt aufgebaut und so das Genre Videospiel in eine weitere Dimension geführt: Während Pac-Mans Welt da aufhörte, wo der Monitor endete, Larry zweidimensional laufen lernte und wir uns in „Doom“ durch die dritte Dimension ballerten, schafft es Rockstar Games wieder einmal, das Verständnis grenzenloser Freiheit in Videospielen mit „Red Dead Redemption“ noch weiter auszudefinieren. Schließlich ist auch ein gepixelter Horizont nie so unendlich weit wie im Wilden Westen. jr

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