„Stranger Things“-Finale: Stars warnten bereits 2022 vor Enttäuschung

Millie Bobby Brown und Noah Schnapp warnten die Duffer-Brüder bereits 2022 vor einem konsequenzlosen „Stranger Things“-Finale. Fans kritisieren fehlende Fallhöhe.

„Stranger Things“ fand nach zehn Jahren jetzt ein Ende. Am 1. Januar 2026 verabschiedete sich der Netflix-Hit mit der achten Episode der fünften Staffel. Das Finale wird seitdem unter Fans heiß diskutiert, wobei die Meinungen auseinandergehen.

War das „Stranger Things“-Finale gut?

Größtenteils sind die Stimmen aus dem Fanlager positiv, die meisten Anhänger:innen der Serie zeigen sich zufrieden. Es gibt jedoch auch kritische Meinungen: Einige Fans sind mit dem Ausgang der Geschichte rund um Eleven, Will und Co. nicht zufrieden. Immer wieder ist von Logiklücken und nicht nachvollziehbaren Entscheidungen der Figuren die Rede.

Ein Kritikpunkt, der wiederholt genannt wird, ist die Konsequenzlosigkeit der fünften Staffel. Übersetzt bedeutet das: Keine wichtigen Figuren sterben, und für die Fans fehlt die emotionale Fallhöhe. Tatsächlich warnten bereits zwei der Hauptstars der Serie Jahre zuvor vor genau diesem Umstand.

Stars warnten schon 2022

Zwei der Hauptdarsteller:innen, Millie Bobby Brown und Noah Schnapp, warnten die Duffer-Brüder bereits im Mai 2022 vor fehlendem Mut. Damals gaben sie anlässlich des Finales der vierten Staffel der Mystery-Serie dem YouTube-Kanal „The Wrapped“ ein Interview, um über dieses zu sprechen.

Über einen Punkt waren sich beide Hauptdarsteller:innen damals sehr sicher: Für ein mitreißendes Finale müssten wichtige Figuren sterben, um die bereits angesprochene emotionale Fallhöhe für die Fans zu schaffen. „Einer von uns beiden wird sterben“, sagte Noah Schnapp überzeugt. Millie Bobby Brown fand sogar noch konkretere Worte und adressierte die Duffer-Brüder direkt: „Zu 100 Prozent. Sie müssen einige Leute umbringen, das Finale ist so groß. Die Duffer-Brüder sind zwei sensible Typen, die niemanden umbringen wollen. Wir müssen aber wie ‚Game of Thrones‘ sein. Wir müssen die Mentalität von ‚Game of Thrones‘ haben. Bringt mich einfach um! Sie haben versucht, David Harbour umzubringen, und ihn dann wieder zurückgebracht. Das ist lächerlich.“

Aus dem Ableben wichtiger Charaktere wurde bekanntlich nichts, was einige Fans den Macher:innen nun ankreiden. Die Eleven-Darstellerin stößt mit ihren Aussagen von vor drei Jahren also teilweise auf Zustimmung. Die Debatte rund um den Abschluss der Serie dürfte noch etwas länger andauern, da zudem viel darüber diskutiert wird, ob Eleven nun wirklich überlebt hat oder nicht.