Terence Trent D’Arby – Berlin, Metropol

Schon zehn Minuten vor acht, und nur fünfzig Figuren lungern verloren vor dem ‚Metropol‘ rum. Das Gerücht kursiert, die Show sei innerhalb der letzten Stunden wegen des schlechten Vorverkaufes schon zwei Mal gecancelt worden. Um so überraschender ist, daß schließlich doch rund 600 Leute — vornehmlich weiblichen Geschlechtes — den Weg in die Halle finden. Dort zelebriert Terence Trent D’Arby dann einen ziellosen Mix aus altem und neuem Material, während es dem Mann am Mischpult neunzig Minuten lang konsequent mißlingt, einen vernünftigen Sound aus den Boxen zu pressen. Einsame Höhepunkte sind die Songs von D’Arbys Debütalbum samt dazugehöriger Tanzeinlagen. Ansonsten dominiert der Eindruck, der Mann mit der blondierten Kurzhaarfrisur wisse nicht so recht, worauf er musikalisch eigentlich hinaus wolle. Und dabei hatte seine Karriere einst so vielversprechend begonnen…

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