„The Sopranos“-Star James Gandolfini war großer Green-Day-Fan

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„Tony Soprano“-Darsteller James Gandolfini war ein großer Fan der US-Band Green Day. Laut seines Kollegens Michael Imperioli, alias Christopher Moltisanti, mochte der verstorbene Sopranos-Star insbesondere deren 1994er-Erfolgsalbum DOOKIE

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Vergangenen Woche teilte Imperioli einem „Sopranos“-Fan, der nach dem Musikgeschmack von Gandolfini fragte, online mit, dass dieser ein großer Verehrer von Green Day gewesen sei:

„Er spielte das Vinyl von ‚Dookie‘ jeden Tag in seinem Trailer. Kein Scherz. Er liebte Green Day.“

Anschließend wandte sich Imperioli an Stereogum, um weitere Anekdoten zu teilen:

„Gandolfini sang auch ‚Basket Case‘ und verfasste seine eigenen Texte über HBO und die Autoren und Produzenten von ‚The Sopranos‘. Wenn er sich überarbeitet fühlte, spiegelte sich das normalerweise in seinen Texten wieder. Musikalischer Crewmitglieder fügten ein oder zwei Verse hinzu. Es hat viel Spaß gemacht.“

Zudem bestätigte Imperioli, dass Gandolfini seinen Hund Dookie nannte und den Albumtitel sogar in seiner E-Mail-Adresse verwendete.

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James Gandolfini, der durch seine Rolle als Mafiaboss und Familienvater Tony Soprano in der HBO-Serie „The Sopranos“ weltberühmt wurde, starb 2013 mit nur 51 Jahren an einem Herzinfarkt.

Der Schauspieler spielte in seiner Karriere in über 30 Kinofilmen mit, unter anderem in „True Romance“, „Schnappt Shorty“, „Die 12 Geschworenen“, „8 Millimeter“ und „Zero Dark Thirty“ und meist in (brillianten) Nebenrollen. Seinen Durchbruch feierte er aber erst mit „The Sopranos“. Als Tony Soprano verkörperte Gandolfini wie kein anderer einen zwischen Arbeit und Familie hin- und hergerissenen Mafiaboss. Für die Rolle wurde Gandolfini sechsmal als herausragender Hauptdarsteller einer Fernsehserie für einen Emmy nominiert, dreimal gewann er den Preis.  Zuletzt verdiente Gandolfini eine Million US-Dollar pro Folge.

„The Sopranos“ liefen über sechs Staffeln von 1999-2007 auf dem US-Sender HBO und gilt als eine der besten Fernsehserien aller Zeiten. Seht hier die finale Szene der Serie, die das Schicksal von Tony Soprano bis zum Schluss offen ließ.

DOOKIE, das dritte Album von Green Day, erschien am 1. Februar 1994. Die Platte markierte den Durchbruch der Punkrock-Band und das Ende der Grunge-Ära.

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Green Days jüngstes Album FATHER OF ALL MOTHERFUCKERS wurde im Februar 2020 veröffentlicht und erhielt von ME-Autor Sven Kabelitz nur 1,5 von 6 möglichen Sternen: „Um ganz besonders authentisch zu tönen, versteckt Billie Joe Armstrong seine Stimme nahezu das ganze Album über hinter überfrachteten Verzerrungen. Doch nicht alles hier ist schlecht. Nach 26 Minuten ist der Spuk vorbei. Für diese Gnade kann man Green Day gar nicht genug danken.“


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