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„The Walking Dead“ feiert seine „Red Wedding“ – und die Fans flippen aus

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In der Nacht zu Montag lief in den USA die erste Folge der siebten Staffel „The Walking Dead“. Und diese Episode wurde noch sehnlicher herbeigewünscht als normale Start-Episoden einer neuen Staffel. Denn im Frühjahr endete „The Walking Dead“ mit einem besonders fiesen Cliffhanger: Der neu eingeführte Schurke Negan (Jeffrey Dean Morgan) schlägt mit einem Baseballschläger auf eine zentrale Figur der Serie ein. Da man diese brutale Szene allerdings „nur“ aus der Ego-Perspektive des Opfers sieht, wussten Fans bis zum Start der siebten Staffel nicht, wen es nun getroffen hat.

Die Entscheidung war ein Marketing-Coup für die Serie und den Sender AMC. Für einige Wochen spekulierten etliche Branchendienste über die potenziellen Opfer, die Fans der Serie machten natürlich mit. Tausende unterschrieben eine Petition, die die Produzenten dazu zwingen sollten, Negans Opfer zu verraten. Der Hype wurde so groß, dass der Staffelstart, der Montagabend in Deutschland auf Sky/Fox zu sehen ist, zu der wohl wichtigsten Episode der Serie wurde.

Spoilerwarnung!

Ähnlich wie bei der bekannten „Game of Thrones“-Episode „The Red Wedding“, entschieden sich die „The Walking Dead“-Autoren auch bei der Zombie-Serie für den Tod von gleich mehreren Figuren. Um im Vorfeld Verwirrung zu stiften, wurden Todesszenen mit allen elf Schauspielern gedreht, deren Karriere in der Serie nun endet. Am Ende hat es zwei Charaktere erwischt: Glenn Rhee (Steven Yeun) und Abraham Ford (Michael Cudlitz). Dazu wurden diese Kernfiguren der Serie besonders brutal und drastisch ermordet, was sogar knallharte Fans der Show überrascht:

Ansonsten sind die sozialen Netzwerke (vor allem Twitter) heute ein Ort, den „The Walking Dead“-Fans, die sich noch überraschen lassen wollen, meiden sollten. Dort wird nämlich schon seit Stunden um die verstorbenen Charaktere getrauert:


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