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Thom Yorke ist noch immer kein Fan von Spotify

Erst vor wenigen Wochen geschahen wiederholt Zeichen und Wunder: Seit Anfang Dezember ist seine Musik, die er in den vergangenen Jahren abseits von Radiohead aufnahm, bei Spotify zu hören. Seine Soloalben THE ERASER und TOMORROW’S MODERN BOXES, die Atoms-For-Peace-Platte AMOK sowie diverse B-Seiten und Standalone-Singles stehen seitdem dort im Stream bereit, wo Yorke seine Musik ursprünglich nie haben wollte: Yorke galt lange Zeit als einer der größten beziehungsweise bekanntesten Kritiker von Streamingdiensten. 2016 landete die Radiohead-Diskografie schließlich doch auf Spotify, nun folgte der „Rest“. An seiner Meinung über Spotifys Geschäftsmodell hat dieser Schritt offenbar nichts geändert.

Am Donnerstag retweetete Yorke einen Tweet von Portisheads Geoff Barrow, in dem der Musikern die Frage stellte, wer von ihnen bisher mehr als 500 Pfund mit Spotify verdient habe. Yorke kommentierte dies nicht explizit, schrieb aber dazu, man solle sich bitte die Kommentare zu Barrows Tweet durchlesen. Einer davon kommt von Dan Le Sac, der behauptet, mit 20.000 Streams 100 Pfund verdient zu haben. „Stones Throw“-Labelgründer Peanut Butter Wolf relativierte: „A lot more than YouTube plays but a lot less than record sales”.

Mitte Dezember stellte Thom Yorke live ein paar neue Songs vor.

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