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Top 5: Die besten Videos der Woche

von

Neigungsgruppe Sex, Gewalt und Gute Laune – Video Spü
Die Wiener Neigungsgruppe Sex, Gewalt und Gute Laune hat ihre Fähigkeiten in Sachen Coverversionen schon mit „Luada“ (im Original von Bright Eyes) und „G’fickt für immer“ (richtig, „Fuck Forever“ von Babyshambles) unter Beweis gestellt. Ihre Wienerlied-Interpretation des Lana-del-Rey-Hits „Video Games“ gefällt uns vor allem, weil nicht nur der Song gecovert wird, sondern auch die Collagen-Technik des Videos, nur dass dessen Bestandteile halt weniger der US- als der Austro-Kultur entnommen wurden.

The Shoes – Time To Dance
In diesem Video sehen sie, wie Hollywood-Darling Jake Gyllenhaal sich Degen, Hammer und weitere potenziell tödliche Waffen nimmt und acht Minuten lang ziemlich brutal durch die Menschheit berserkt, während im Hintergrund die Kids am Raven sind. Zwischendurch gönnt er sich eine ordentliche Rasur und was vom Asiaten. Ein sogenanntes Schock-Video, über das in den nächsten Wochen sicher alle reden wollen. Regie führte Daniel Wolfe, dessen bisherigen Arbeiten für Duffy, die Sugarbabes oder James Murphy ihn vermutlich nicht genug forderten. Der von US-Blogs gerne genommene Warnbegriff NSFW stimmt hier mal wirklich.

Veronica Falls – My Heart Beats
Jetzt was Netteres: „My Heart Beats“, die wunderschöne Popnummer der britischen Indierock-Band Veronica Falls, wird im jetzt erschienen Clip mit hübsch übereinandergelegten und hinreichend verfremdeten Bilder- und Videokram illustriert. Nichts Spektakuläres, aber gut zu so einem Frühsommertag wie heute passend.

Miike Snow – The Wave
Im Hause Miike Snow bleibt man sich treu: Der Clip zu „The Wave“ ist durchaus als Fortsetzung zu dem hier unlängst gezeigten „Padding Out“ und seines Außerirdischen-Themas zu verstehen: Wir sehen einen Meteoriten- oder Bombeneinschlag, scheinbar jede Menge Leichen, Bullen mit Kaffee und Donut, ein Massenbegräbnis und eine Art Heilsbringer und die aus dem letzten Video bekannten Knubbelnäschen. Total schön und mit Choreografie am Ende – wir sind gespannt auf die Fortsetzung.

Florence And The Machine – Never Let Me Go
Mit so einem Song macht man wohl recht wenig falsch: „Never Let Me Go“ ist die vierte Singleauskopplung aus „Ceremonials“ und einer der eingängigsten Songs des Albums. Das Video tut alles, um den wuchtigen Refrain des Songs zu unterstützen, spielt also mit Licht und vor allem Schatten und auch ein bisschen Blut, ohne dabei irgendwie albern zu wirken. Liegt vielleicht daran, dass Regisseurin Tabitha Denholm schon einige Male mit der Sängerin zusammenarbeitete.


„The Rocky Horror Picture Show“ ist eine zutiefst biedere, kopfschmerzige Bonbon-Ekstase
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