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„Tschiller: Off Duty“: Erst Kino-Katastrophe, jetzt schlechte Quoten

Was war der Hype doch groß, als Til Schweiger als „Tatort“-Kommissar Tschiller bei der ARD startete. Auf einen Doppel-„Tatort“ Ende 2015 folgte dann ein großes Kino-Spektakel im Februar. Naja… Schweiger hat jedenfalls erzählt, dass es ein Spektakel war. Bestätigen konnte das nach dem Kinostart im Frühjahr 2016 kaum jemand, weil sich eben kaum jemand in „Tschiller: Off Duty“ verirrt hat. Auch nicht, als der Film im Sommer noch einmal in rund 90 Kinos lief. An dem zweiten Startwochenende gingen weniger als 10 Leute ins Kino. Beide Kinostarts gemeinsam brauchten dem Film rund 277.000 Zuschauer, ein Albtraum für Schweiger, der den „Tatort“ einst zu großem Kino machen wollte.

Am Sonntagabend feierte der Film, der mitunter in Istanbul gedreht wurde, im Free-TV Premiere und enttäuschte auch dort mit schwachen Einschaltquoten. Weniger als 5,5 Millionen Zuschauer schalteten ein, damit ist der Schweiger-„Tatort“ der uninteressanteste für die Zuschauer seit dem Impro-Experiment „Babbeldasch“ aus dem Februar 2017.

Vielleicht wird der Film durch die Präsenz in der ARD-Mediathek noch zum Erfolg, dort ist er bis zum 8. August verfügbar. Die Zielgruppenerweiterung durch den zumindest im Kino oft erfolgreichen Schweiger scheint sich für die ARD aber nach fast vier Jahren noch nicht auszuzahlen.


Der Trailer zum „Honig im Kopf“-Remake von Til Schweiger ist da
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