XXXTentacion soll eine eigene Anime-Serie bekommen – wenn es nach seiner Mutter geht

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Der Rapper XXXTentacion wurde am 18. Juni 2018 durch Schüsse in den Nacken in seinem Auto getötet. Seit dem kümmert sich dessen Mutter Cleopatra Bernard um den künstlerischen Nachlass des Rappers und erntet dafür viel Kritik.

Dass man mit toten Rappern immer noch Geld verdienen kann, ist bereits seit Tupac und Biggie bekannt. Posthum hatte Cleopatra Bernard zwei Alben des Rappers veröffentlichen lassen, die dem Anschein nach aus unfertigen Songs bestanden. Fans vermuteten, dass diese Songs nie veröffentlicht werden sollten. Auch wurde der offizielle Instagram-Account des Rappers genutzt, um für einen anderen Künstler zu werben. Viele werfen der Mutter deshalb vor, von der Reichweite ihres verstorbenen Sohnes finanziell zu profitieren. Jetzt verbreitete sie die Nachricht, dass wohl eine Anime-Serie rund um XXXTentacions Leben geplant sei.

Die Reaktionen hierauf fielen überwiegend negativ aus. Unter dem Ankündigungs-Post bei Twitter tauchten nun etliche Kommentare auf wie „Lass ihn doch einfach ruhen, er ist tot!“ und „Der Typ starb vor gerade einmal zwei Jahren, warum kannst du ihn nicht einfach in Ruhe lassen?“ Ein anderer Kommentar nimmt Bezug auf die streitbare Persönlichkeit des Rappers, dem Gewalt gegenüber Frauen vorgeworfen wurde: „Wer spricht eigentlich darüber, dass er seine Freundin geschlagen hat?“ Konkrete Informationen zu der geplanten Serie gibt es noch nicht, jedoch scheint der Gegenwind stark zu sein.

Das letzte Album, das XXXTentacion zu Lebzeiten veröffentlichte, trug den Titel „?“. Es erschien am 26. März 2018.


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