Zwischenbilanz: Bushido äußert sich zu neuen Beweismaterialvorwürfen

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In der vergangenen Woche sorgte ein Gesprächsmitschnitt für großes Aufsehen im Prozess zwischen Bushido und dem Clanboss Arafat Abou-Chaker. Dem „Stern“ soll eine Audiodatei zugespielt worden sein, die sämtliche Vorwürfe Bushidos widerlegen könnte. Bushido meldete sich nun zu Wort und möchte weiter an seiner Darstellung festhalten.

Neues Beweismaterial könnte sich auf den Prozess auswirken

Bushido wirft seinem ehemaligen Freund und Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker weiterhin räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung und Körperverletzung vor. Der Gesprächsmitschnitt soll das nun alles widerlegen können und Bushidos Anklagepunkte zerbröckeln lassen. Laut Beweismaterial habe das besagte Treffen am 18. Januar 2018 nur knapp zwei anstatt der beschriebenen vier Stunden gedauert. Zudem sollen auch die von Bushido geschilderten Drohungen und Gewalttaten nicht vernommen worden sein.

Bushido hält an seiner Aussage fest

Am vergangenen Donnerstag äußerte sich der Rapper in einer Instagram-Story zu den neuen Vorwürfen. Dieser sagte: „Ich bleibe bei meiner Schilderung der Ereignisse am 18. Januar 2018.“ Er komplettierte diese Aussage indem er schrieb, dass es doch sehr verwunderlich wäre, „dass fast eineinhalb Jahre nach Prozessbeginn plötzlich eine Aufnahme aufgetaucht sein soll, die die Angeklagten entlasten soll und diese Aufnahme nicht etwa von den Angeklagten in den Prozess eingeführt wurde, sondern stattdessen dem Stern zugespielt wird.“

Wenn der Gesprächsmitschnitt nicht in irgendeiner Form manipuliert sei, könnte dies die Karten im undurchsichtigen Prozess neu mischen. Die Verhandlungen im Prozess sollen am 09. Februar wieder aufgenommen werden.


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