50 Jahre nach seiner Geburt und der des HipHops: The Notorious B.I.G. ziert ein „Deadpool“-Comic-Cover

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Anlässlich des Jahres, in dem The Notorious B.I.G  50 Jahre alt geworden wäre, ziert er das Cover des Marvel-Comics „Deadpool (2022) #1“. Am 02. November wurde der Entwurf mit der Ankündigung, dass man das Heft kaufen kann, auf Twitter geteilt. Christopher George Latore Wallace, wie der legendäre Rapper mit bürgerlichem Namen hieß, wurde am 21. März 1972 in Brooklyn geboren und am 09. März 1997 in Los Angeles bei einem Attentat ermordet.

Das Cover zeigt den Rapper auf einem Thron mit goldener Krone mitten auf dem Time Square in New York. Hinter dem Thron steht Deadpool und schaut über seine Schulter in die gleiche Richtung wie Christopher Wallace. Die Krone war eines seiner Markenzeichen. Dazu wird außerdem die Frage gestellt, ob „Biggie [dem Antihelden Deadpool] seinen Donner klaut?“

The Notorious B.I.G. war unter vielen Namen wie etwa Biggie Smalls, Frank White, Big Poppa oder einfach nur Biggie bekannt und eine der bedeutendsten Personen der Rap-Geschichte. Er wurde bekannt durch seine entspannte Art zu rappen, die sich durch komplexe Reime und düstere Themen wie die Drogen, das Leben im Ghetto oder persönliche Probleme auszeichnete. Er wurde 2020 posthum in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen.

Nicht nur Wallace soll mit dem Marvel-Comic-Cover geehrt werden, sondern das gesamte HipHop-Genre. So wurde Keri Harris von der Firma „hustl.“, die bei dem Cover mitwirkte, wie folgt von Marvel zitiert: „Biggie und Hip-Hop sind dieses Jahr geworden, und wir von „hustl.“ haben uns sehr gefreut, mit seinem Team und Marvel zusammenzuarbeiten, um diese Variante als Tribut an eine der größten und einflussreichsten Hip-Hop-Ikonen aller Zeiten zu entwickeln. Nächsten Monat werden wir mit einem weiteren Klassiker nachlegen, den wir unbedingt mit den Popkultur-Fans teilen wollen.“

Viele Menschen bezeichnen 1973 als das Jahr, in dem HipHop geboren wurde. In dem New Yorker Stadtteil Bronx trat DJ Kool Herc am 11. August 1973 auf – und anstatt die Songs in voller Länge zu spielen, wiederholte er die „Pausen“ (oder auch „Breaks“), also die Stellen der Songs, in denen nur Instrumente zu hören sind. Einer seiner Freunde nutzte diese Pausen, um das Publikum mit Sprüchen weiter anzuheizen, wodurch sich der Rap entwickelte. Gleichzeitig stammt daher auch der Begriff „Breakdance“, weil in den Pausen ebenfalls getanzt wurde.

Erst am 09. November wurde „Rappers Delight“ von The Sugarhill Gang veröffentlicht, welcher als einer der ersten Rap-Songs gilt. Fun Fact: Die deutsche Cover-Version „Rapper´s Deutsch“ (1980) von Thomas Gottschalk, Frank Laufenberg und Manfred Sexauer gilt außerdem als einer der ersten Rap-Songs aus Deutschland.


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