Karim Adeyemi im Musikvideo: BVB-Star rappt für Loredana & Haaland936
Karim Adeyemi tritt im neuen Musikvideo von Loredana und Haaland936 auf. Borussia Dortmund wusste nichts vom Dreh. Der Zeitpunkt sorgt für Irritationen.
Der Fußballspieler Karim Adeyemi ist bekannt dafür, auch abseits des Platzes für Aufsehen zu sorgen. Seit dem 2. Oktober 2024 ist er mit der Rapperin Loredana verheiratet. Und jetzt machen sie auch musikalisch gemeinsame Sache.
Loredana arbeitete zuletzt gemeinsam mit ihrem Rap-Kollegen Haaland936 an einem neuen Song. Nun wurden erste Ausschnitte aus dem dazugehörigen Musikvideo veröffentlicht – in diesem tritt auch Karim Adeyemi vor die Kamera. Wie gut ist das?
Inszenierung in der Rap-Szene
Am Dienstag, dem 10. Februar 2026, postete der Spieler von Borussia Dortmund einen Ausschnitt des Musikvideos auf Instagram, in dem er mitspielt. Darin ist er mit Baggy-Hose und Sonnenbrille hinter Stacheldraht und Bauzaun zu sehen. Er performt zum Song und inszeniert sich als lässiger Akteur der Rap-Szene. Neben ihm liefert Haaland936 seinen Part des Songs.
Schaut euch hier den Clip-Ausschnitt an:
Passend zu seinem Auftritt erklingen die Zeilen: „Pumpgun, wird die Lage eklig, Haaland hat einen Marktwert wie Adeyemi.“ Hiermit ist allerdings nicht der Stürmerstar Erling Haaland von Manchester City gemeint, sondern Loredanas Feature-Partner Haaland936. Der norwegische Fußballer hat aufgrund seiner professionellen Art und deutlich stärkeren Leistungen auch einen deutlich höheren Marktwert als Karim Adeyemi.
Verein wusste nichts vom Dreh
Der 24-Jährige sorgte mit seinem Musikclip-Auftritt durchaus für Irritation, da die Verantwortlichen seines Vereins Borussia Dortmund laut „Bild“ nichts vom Dreh des Musikvideos wussten. Was Fußballer in ihrer Freizeit tun, ist ihnen selbst überlassen, doch der Zeitpunkt für den Instagram-Post ist unglücklich gewählt: Der Stürmer geriet zuletzt sowohl wegen des sogenannten Mystery-Box-Skandals als auch wegen der Verweigerung eines Handschlags mit seinem Trainer Niko Kovac in die Kritik.
Beim Mystery-Box-Skandal ging es um einen rechtskräftigen Strafbefehl wegen illegalen Waffenbesitzes gegen den Spieler. Konkret handelte es sich um Taser und Schlagringe. Karim Adeyemi gab an, eine Mystery-Box aus dem Internet bestellt und nichts über deren Inhalt gewusst zu haben. Er wurde mit einer Geldstrafe von 450.000 Euro belegt, Borussia Dortmund mahnte ihn ab. Damals berichtete das Sportmagazin „Kicker“ über den Vorfall. Der Stürmer selbst sprach in einem Statement darüber, das er auf Instagram veröffentlichte.
Sportliche Leistungen bleiben hinter Erwartungen zurück
Auch sportlich hinkt der elfmalige deutsche Nationalspieler seinem Potential hinterher und verzeichnete in der aktuellen Spielzeit lediglich fünf Tore in 19 Spielen. Sein Fokus scheint zuletzt nicht auf sportlicher Verbesserung gelegen zu haben. Ein Statement von ihm oder von Borussia Dortmund gab es bisher nicht. Sollte es Klärungsbedarf zwischen den Beteiligten geben, ist zu erwarten, dass dieser intern ausgetragen wird.







