„Harry Potter“-Serie: Was HBO verspricht und was dahinter steckt
Die „Harry Potter“-Serie startet 2027 bei HBO mit neuem Cast. Was hinter den großen Vermarktungsversprechen steckt und welche Details bereits feststehen.
2027 kehrt die magische Welt von Harry Potter auf die Bildschirme zurück – zumindest wenn man HBO glauben darf. Jede der sieben Buchvorlagen soll eine eigene Staffel erhalten und exklusiv beim Streaming-Anbieter laufen.
„Das größte Streaming-Event aller Zeiten“
Besonders auffällig: JB Perrette, Streaming-Chef von Warner, hat bereits im Vorfeld ordentlich auf die Trommel gehauen. Er bezeichnet das Projekt als „größtes Streaming-Event der nächsten zehn Jahre“. Und addiert: „Das wird sicherlich das größte Streaming-Event in der Geschichte von HBO Max und auch in der gesamten Geschichte des Streamings gibt es keine andere Serie, die nur annähernd daran heranreichen könnte.“
Große Worte, die hohe Erwartungen schüren. Ob die Umsetzung wirklich mithalten kann und die aktuellen „Stranger Things“-Rekorde übertroffen werden, bleibt abzuwarten. Anfang 2027 soll es so weit sein.
Was bisher bekannt ist
Die Serie entsteht als HBO-Original in Zusammenarbeit Warner Bros. Television. Gedreht wird in den Warner Bros. Studios in Großbritannien und J.K. Rowling ist als ausführende Produzentin direkt in kreative Entscheidungen eingebunden.
Die Besetzung besteht aus einem neuen Cast: Dominic McLaughlin übernimmt die Rolle von Harry Potter, Arabella Stanton spielt Hermine Granger, Alastair Stout verkörpert Ron Weasley. John Lithgow ist als Professor Dumbledore zu sehen, Nick Frost spielt Hagrid, Paapa Essiedu übernimmt Severus Snape und Jane McTeer verkörpert Professor McGonagall.
Aber: Warwick Davis kehrt als Professor Flitwick zurück und ist damit der bisher einzige Darsteller aus den Originalfilmen. Für den Soundtrack ist Hans Zimmer zuständig.
Die Serie orientiert sich eng an den Originalromanen und plant, einzelne Figuren und Nebenhandlungen deutlich tiefer auszuleuchten als in den Filmen. Jede der sieben Staffeln deckt dabei ein Buch ab, von „Der Stein der Weisen“ bis zu „Die Heiligtümer des Todes“.






