Paris Jackson packt aus: Ihr Kampf gegen das „Michael“-Biopic

Paris Jackson wirft den Nachlassverwaltern ihres Vaters Misswirtschaft vor und zweifelt am Biopic „Michael“. Die Klage, der Streit und alle Hintergründe.

Die Auseinandersetzung zwischen Paris Jackson und den Nachlassverwaltern ihres verstorbenen Vaters Michael Jackson spitzt sich weiter zu. Im Mittelpunkt stehen ein seit Längerem schwelender Rechtsstreit und die Produktion des kommenden Biopics „Michael“.

Die Vorwürfe

Paris Jackson äußerte sich auf Instagram erneut kritisch zu den Entscheidungen der Nachlassverwalter John Branca und John McClain. Sie betonte, nicht an der Filmproduktion beteiligt zu sein, und stellte Planung und Umsetzung des Projekts grundsätzlich infrage. Insbesondere würde sie eine aus ihrer Sicht überteuerte und möglicherweise misslungene Produktion befürchten.

Diese Kritik reiht sich in einen umfassenderen Konflikt ein. Paris Jackson wirft den Nachlassverwaltern seit einiger Zeit Misswirtschaft, mangelnde Transparenz sowie fragwürdige Investitionsentscheidungen vor. Zwar wies ein Gericht Ende 2025 Teile ihrer Klage ab, doch die Tochter des Popstars hat angekündigt, das Verfahren fortzuführen. Im Kern geht es um die Verwaltung und strategische Ausrichtung des milliardenschweren Nachlasses.

Im Zusammenhang mit dem Biopic äußerte Jackson zudem Zweifel an der filmischen Expertise von John Branca. Sie stellte öffentlich infrage, ob dieser über ausreichende Erfahrung in der Filmproduktion verfüge. Darüber hinaus wirft sie Branca vor, seine Rolle als ausführender Produzent auszunutzen, um mit Miles Teller den einzigen prominenten Schauspieler für die Darstellung seiner eigenen Person zu besetzen.

Schon in der Vergangenheit äußerte Jackson Besorgnis über die Richtigkeit des Films. In einer Reihe von Instagram-Posts im September 2025 bemängelte sie, das Drehbuch enthalte „viele Ungenauigkeiten“ und „glatte Lügen“.

Anwalt weist Vorwürfe zurück

Die Gegenseite reagierte prompt. Ein Anwalt der Nachlassverwalter wies die Vorwürfe gegenüber „TMZ“ entschieden zurück und bezeichnete sie als unbegründet. Jackson und ihr Team würden „Medienspiele“ betreiben, indem sie reißerische, aber eben ihres Erachtens nach falsche Anschuldigungen verbreiteten. Es sei unverantwortlich, die Realisierung eines Films über das Leben Michael Jacksons öffentlich infrage zu stellen. Die Kritik an Brancas Erfahrung sei, so der Anwalt, „Unsinn“, da die Nachlassverwalter bereits mehrfach erfolgreich Projekte rund um den Künstler umgesetzt hätten.

Zudem verwies die rechtliche Vertretung darauf, dass Paris Jackson finanziell erheblich von der Arbeit Brancas und McClains profitiert habe. Demnach habe sie bereits Leistungen im Wert von rund 65 Millionen US-Dollar erhalten und werde künftig voraussichtlich weitere Millionen-Summen erben. Die Nachlassverwalter hätten den Nachlass des Musikers laut Anwalt zu einem Unternehmen entwickelt, das inzwischen Milliardenumsätze generiere.

„Michael“ – das Biopic

Ungeachtet der Kontroversen schreitet die Produktion des Biopics „Michael“ weiter voran. Der Film soll die Karriere des Künstlers von seinen frühen Anfängen bis zu seinem weltweiten Durchbruch nachzeichnen. Die Hauptrolle übernimmt sein Neffe Jaafar Jackson, während Nia Long, Colman Domingo und Laura Harrier weitere zentrale Figuren verkörpern. Den Trailer könnt ihr hier sehen:

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In Deutschland ist der Kinostart derzeit für den 23. April geplant. Ob die anhaltenden Spannungen Einfluss auf die Wahrnehmung des Films haben werden, bleibt abzuwarten.