Shirin David knackt Spotify-Rekord mit 10 Mio. Hörer:innen

Shirin David bekommt Hate für ihren Part in „Gut Genug“ ab – und knackt trotzdem als erste deutsche Künstlerin die 10-Millionen-Hörer:innen-Marke auf Spotify.

Manche wollen sie am Boden sehen, doch sie steigt gerade nach ganz oben: Shirin David wächst ihren Hater:innen über den Kopf und führt seit Anfang Juli mit über 10 Millionen monatlichen Hörer:innen die Spotify-Streams für deutsche Artists an.

Das hat vor ihr noch niemand geschafft. Die 10-Millionen-Marke war im deutschen Bereich bislang unberührt, aber David schießt durch die gläserne Decke. Dicht hinter ihr folgen derzeit Blumengarten mit rund 9 Millionen Hörer:innen, dann hinken männliche Rap-Kollegen wie Luciano, Sido, Dardan und RAF Camora nach.

Der virale Hit „Gut Genug“

Dieser Rekord folgt dem viralen Moment des Hits „Gut Genug“, den die Sängerin gemeinsam mit Blumengarten und KitschKrieg veröffentlichte. Der Song schlug internationale Wellen, nachdem US-amerikanische Content-Creator:innen die markante Line „Du bist gut genug“ mit anstimmten und über ihre Bedeutung rätselten. Dabei wurde aus den Textzeilen im amerikanischen Akzent schnell mal „Dooby Scoot Canoe“ statt „Du bist gut genug“. Sogar Stars wie Lizzo oder auch Wiz Khalifa feiern den Track.

Hate trotz Erfolg

Doch während Shirin David von den Streams des Songs profitiert, bekommt gerade explizit ihre Strophe im Song auch viel Hate ab. Hörer:innen scheinen die Refrains von Blumengarten mehr zu fühlen als ihren Rap-Teil. Heidi Klum kommentierte unter einem Video des Songs „I love only his part“, sie möge nur seinen Teil.

Gleichzeitig laden Nutzer:innen Remixes des Songs auf YouTube hoch, die „Gut Genug“ ohne Shirin David versprechen. In einem Video auf KitschKriegs TikTok-Account erklärt der Sänger Rayan Djima von Blumengarten den amerikanischen Hörer:innen den Kontext ihrer Lyrics und sagt, ohne ihren Teil wäre der Song nie so groß geworden. Auch Fans unterstützen sie in der Kommentarspalte: „Ihr Teil ist stark und ich verstehe den Hate nicht.“

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Ein Zeichen für Frauen im Rap

Mit ihrer Rekord-Hörerschaft setzt die „Bauch Beine Po“-Rapperin ein starkes Zeichen für Frauen in der Rap-Szene. Während gerade weiblichen Personen in der Musikbranche verstärkt Missgunst entgegenschlägt, baut die Sängerin auf einer starken Fanbase auf, die sie in ihrer Kunst unterstützt – nun sogar international. Der Internet-Hate mag laut sein, doch die Zahlen sind lauter: Sie zeigen, wer gerade die deutsche Musikszene aufmischt.

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