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Alben der Woche: 7. – 13. Mai 2012

Platte der Woche: Gossip – A Joyful Noise
„Rick Rubin, der noch für den Vorgänger Music For Men zuständig war, hatte sich, wie das seiner Arbeitsweise entspricht, darauf beschränkt, die wesentlichen Merkmale des Trademark-Dance-Punk von Gossip herauszuarbeiten. Auch das führte zu einer deutlicheren Orientierung hin auf den Dancefloor. Nun aber erweitert Higgins das Repertoire der Band nicht nur um Northern-Soul-Bläser und ein paar neue Computer-Beats, sondern eröffnet dem Trio auch musikalisch endgültig jenes Mainstream-Spektrum, das die VIP Beth Ditto gesellschaftlich längst erreicht hat.“ (ME-Autor Thomas Winkler)

Hier hört ihr „A Joyful Noise“ im Albumstream:

B
Beach House – Bloom
„Die Opulenz, die in der feierlichen, traumverhangenen Musik des Duos schon immer angelegt war, wird offen ausgekleidet. Bloom braust stellenweise richtig auf, shoegazet sogar. Doch nicht nur voller sollen Beach House klingen, auch abwechslungsreicher, farbenfroher. Es ist dies eine offenkundig produzierte, keine einfach nur aufgenommene Platte. Aber das alles ändert ja nun weder etwas an Victorias gütigem Mezzosopran, noch an den Einschlafliedermelodien. Lassen Sie sich bloß nichts erzählen: Das neue Beach-House-Album ist genauso schön wie jedes andere.“ (ME-Redakteur Oliver Götz)

Best Coast – The Only Place    

C
Clarke, Debbie – Manhattanhenge

G            
Garbage – Not Your Kind Of People

H
Here We Go Magic – A Different Ship              

J 
Jazzanova – Funkhaus Studio Sessions With Band And Paul Randolph

K
KDMS, – The Kinky Dramas And Magic Stories  

M
Me And My Drummer – The Hawk, The Beak, The Prey
„In Berlin sind sie mal wieder ganz fickerig. Die Sache mit der Weltpartyhauptstadt, der kreative Zuzug, dieses Arm-aber-sexy-Sein, das ist ja alles ganz schön und nett. Aber was der Stadt noch fehlt zum ganz großen Glück, das wäre ein international erfolgreicher Pop-Act, der vor allem cool sein muss und natürlich auch ein bisschen mehrheitsfähig sein darf. Me And My Drummer sollen es nun richten. Und das Duo scheint dazu durchaus in der Lage zu sein: Denn Charlotte Brandi und Matze Pröllochs sehen nicht nur gut aus, ihr Debütalbum The Hawk, The Beak, The Prey enthält auch großartige Pop­musik.“ (ME-Autor Thomas Winkler)



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