Arlo Parks: 5 Fakten über die britische Newcomerin

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Zugegeben: Auch für uns Musikjournalist*innen war das Jahr 2020 vergleichsweise eintönig. Umso erfreulicher war es, dass sich Newcomerinnen wie Arlo Parks trotz der Corona-Pandemie aus ihrem Häuschen trauten und neue Musik teilten. Die 20-Jährige Singer-Songwriterin veröffentlichte zwar schon 2019 ihre EP „Super Sad Generation“, der endgültige Durchbruch gelang ihr aber erst 2020 und da setzt die Britin nun zum Auftakt des neuen Jahres direkt an. Am 29. Januar erscheint nämlich ihr vielversprechendes Debütalbum COLLAPSED IN SUNBEAMS.

Aber wer steckt eigentlich hinter dem jungen Talent aus London, das mit gemütlichem Indie-Bedroom-Pop gerade die Runde macht? Hier sind fünf Fakten über Arlo Parks.

Arlo Parks ist eine Nachteule

Kreative Arbeitsprozesse können bei ihr auch gern mal bis in die Morgenstunden gehen. Dazu sagte sie kürzlich in einem Interview mit „The Guardian“: „Ich schreibe Gedichte oder Bewusstseinsströme, spiele Instrumente oder bringe mir DJ-ing bei, indem ich ein stilles Solo-Set mache. Mein Dachzimmer ist mein Safe-Space, in welchem ich bis in die frühen Morgenstunden kreativ sein kann.“

Ihre Muttersprache ist Französisch

Arlo Parks, die mit bürgerlichem Namen Anaïs Oluwatoyin Estelle Marinho heißt, lernte als Kind erst Französisch und anschließend Englisch. Ihre Mutter kommt ursprünglich aus Paris.

So sieht ein perfekter Tag für die Musikerin aus

Gegenüber „The Guardian“ berichtete die 20-Jährige von einem regelmäßigen Ritual, das sie mit einem Kumpel pflegt. Ein perfekter Tag sieht bei Arlo Parks demnach wie folgt aus: Erst Brunchen im Londoner Stadtteil „Soho“, dann ein paar Abstecher in verschiedene Buchhandlungen und in den Plattenladen „Reckless Records“. Verzehrt wird dabei ein Frozen-Joghurt on the go. Am Ende des Abends darf die typisch englische Tradition natürlich nicht fehlen: der Besuch im Pub.

Erst die Lyrics, dann die Melodie

In einem YouTube-Interview mit „3voor12“ beantwortete die Britin die wohl am häufigsten gestellte, musikjournalistische Frage: Kommt erst die Melodie oder der Songtext? Viele Musiker*innen beantworteten diese Frage mit ersterem, doch für Arlo Parks seien es immer die Wörter gewesen, die zuerst kamen. Bevor sie im Alter von 14 Jahren zur Gitarre griff, begann sie kleine Geschichten und Gedichte zu verfassen. Nach und nach wurden daraus schließlich Songtexte.

Das ist ihr tägliches Abendritual

Arlo Parks schreibt seit ihrem 13. Lebensjahr jeden Abend Tagebuch – und das bis heute. „Ich schreibe über die Woche und wie sie sich anfühlte, meine Hoffnungen und Pläne. Ich schaue beim Schreiben zurück. In diesem Jahr sind erstaunliche Dinge für mich passiert. Ich nehme mir Zeit, um sie zu schätzen.“ Ihre Tagebücher hätten ihr auch bei der Entstehung ihres Debütalbums COLLAPSED IN SUNBEAMS geholfen. Als ihr im eintönigen Lockdown nach und nach die Inspiration ausging, habe sie sich alte Einträge durchgelesen, so die Musikerin in einem Gespräch mit dem schottischen Musiker Joesef auf ihrem YouTube-Kanal.


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