Van Morrison

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    Van Morrison ist mehrfacher Grammy-Gewinner und Mitglied in der Rock and Roll-, Grammy- und Songwriters-Hall of Fame. Neben seiner musikstilistischen Vielfalt, die er im Lauf seiner jahrzehntelangen Karriere präsentierte, ist er vor allem für seine Live-Auftritte bekannt. Dank seiner Medleys und großen Besetzungen wurden sie unter Titeln wie „Jazz und Soul Revue“ bekannt. Mit den Alben „Astral Weeks“ und „Moondance“ schuf er Klassiker seines Genres und wurde zur Inspiration für viele andere Künstler.

    George Ivan Morrison wurde 1945 in Belfast, Irland, geboren und wollte schon als Kind Musiker werden. Mit zwölf Jahren gehörte er seiner ersten Band an und tourte im Teenager-Alter mit den International Monarchs als Saxophonist und Mundharmonika-Spieler durch Europa. 1964 wurde er Frontmann in der Rockband „Them“, die mit „Gloria“, „Here Comes The Night“ und „It’s All Over Now, Baby Blue“ (einem Bob-Dylan-Cover) eine Reihe von Hits erzielten. 1967 stieg Van Morrison aus der Band aus und unterschrieb seinen Solo-Vertrag. Noch im selben Jahr nahm er jn nur zwei Tagen sein Debüt „Blowin‘ Your Mind!“ auf, das mit „Brown Eyed Girl“ seinen ersten Solo-Hit enthielt.

    1968 entstand das Album „Astral Weeks“, das sich durch eine damals ungewöhnliche Mischung von Folk, Blues und Jazz auszeichnet. Obwohl sich das Album nur mäßig verkaufte, gilt es noch heute als eine seiner wichtigsten Arbeiten. Auch das darauffolgende „Moondance“ reiht sich mit dem gleichnamigen Titelsong in die Liste von Van Morrisons Klassikern ein und erreichte in den USA dreimal Multi-Platin.

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    Mit „Domino“ vom Album „His Band And The Street Choir“ verbuchte Van Morrison mittlere Chart-Platzierungen, doch die 1970er-Jahre zeigten musikalische Veränderungen. Während er sich auf „Tupelo Honey“ am Country orientierte, setzte er bei „Hard Nose The Highway“ erstmals eine Rockband mit Streicherbegleitung ein. Die dazugehörige Welttournee 1973 wurde ein großer Erfolg und erstmals in der Rockgeschichte wurde bei seinem Auftritt im Londoner Rainbow Theatre ein Konzert simultan in Fernsehen und Radio übertragen. Die Rückkehr in seine Heimat Irland spiegelte sich auf „Veedon Fleece“ wieder, weshalb man seine Musik auch oftmals als Celtic Soul bezeichnet.

    Bis „Into The Music“ (1979) blieb Van Morrison der große kommerzielle Durchbruch weitestgehend verwehrt. Erst mit „Beautiful Vision“ (1982) sorgte Van Morrison erneut mit Songs wie „Cleaning Windows“ und „Scandinavia“ für Hits.

    1990 nahm Van Morrison an einem musikalischen Großereignis von Pink Floyds Roger Waters auf dem Potsdamer Platz in Berlin teil: einer Aufführung von „The Wall“ in Anspielung auf den Fall der Mauer. Im Folgenden veröffentlichte er verschiedene, unterschiedlich bewertete Arbeiten und spielte auch alte Songs neu ein.

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