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Boozie Badazz: Erste Rollstuhl-Konzerte brachten ihn fast zum Weinen

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Im November vergangenen Jahres wurde dem Rapper Boozie Badazz bei einem Trauermarsch für den verstorbenen Rapper MO3 ins Bein geschossen. Bis zum heutigen Tag erholt sich der Rapper von seinen Verletzungen. Allerdings weigert er sich weiter gegen den Schützen auszusagen, der ihn damals wahrscheinlich umbringen wollte. Allerdings berichtet er nun in einem Interview über die schwere Zeit nach dem Attentat.

„Ich bin ein Adrenalin-Junkie“

Obwohl Boozie sich vergangen November in einer gefährlichen Situation befand und zudem schwer verletzt war, sah er keinen Grund darin, seine Arbeit zurückzufahren. Bereits nach einer Woche verließ der Rapper das Krankenhaus. Kurze Zeit später ging er sogar wieder auf die Bühne und performte im Rollstuhl vor seinen Fans. Als er gefragt wird, woher er damals all die Kraft und den Mut nahm, antwortet er:

„Ich glaube, ich bin ein Adrenalin/Geld-Junkie. Mir wurden 100.000 Dollar für zwei Shows am Freitag und Samstag geboten. Da fiel es mir schwer, nein zu sagen. Ich bin ein Gossen-Baby. Du kannst nicht mit 100.000 Dollar vor mir wedeln und erwarten, dass ich sie mir nicht nehme. Wenn ich nicht sterbend auf dem Bode liege, werde ich mir diese 100.000 Dollar holen. Auch wenn es wehtut.“

Allerdings zeigte er nur kurz nach dieser Aussage auch eine menschlichere Seite von sich. So gab er zu, dass ihn während der beiden Shows unheimliche Schmerzen plagten, die für ihn kaum auszuhalten waren.

„Nach den Konzerten bin ich zurück in den Tour-Bus und hatte fast Tränen in den Augen. All diese Schmerzmittel. Mir ging es wirklich nicht gut.“

Als der Interviewer Boozie darauf hinweist, dass er die 100.000 Dollar doch gar nicht nötig habe, weil er genug andere Geschäftszweige hat, die ihn ausreichend stützen, antwortet dieser damit, dass es einfach in seiner Natur liege, zu „hustlen“.

Schaut Euch hier einen kurzen Ausschnitt aus dem Interview an:


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