Cardi B wehrt sich nach „Wild Side“-Video gegen „Queerbaiting“-Vorwürfe

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Am 16. Juli veröffentlichten die US-Rapperinnen Normani und Cardi B ihren gemeinsamen Song „Wild Side“ inklusive Musikvideo. Doch die Szene, in der sich die beiden Frauen nackt aneinander schmiegen, sorgte für Kritik. Normani und Cardi B wurde „Queerbaiting“ unterstellt – also das gezielte Einsetzen von queer-anmutenden Szenen, um so mehr Reichweite zu erzielen. Jetzt hat sich Cardi B gegen die Vorwürfe gewehrt.

Die Anschuldigung, dass Normani und Cardi B mit dem Video zu „Wild Side“ die LGBTQIA+-Szene für ihre Zwecke ausnutzen, ließ Cardi B nicht lange auf sich sitzen. Insbesondere störe sie schon der Begriff „Queerbaiting“, da dieser Künstler*innen dazu zwinge, ihre sexuelle Orientierung offenzulegen, um so zu belegen, ob bestimmte Inhalte authentisch sind.

Seht hier das Musikvideo zu „Wild Side“:

„Plötzlich ist ‚Queerbaiting‘ das neue Wort“

Via Twitter schrieb die Rapperin weiter: „Ihr wisst schon, dass wir versucht haben, einen ganzen Babybauch zu verbergen, oder? Außerdem: Ich bin zwar mit einem Mann verheiratet, aber ich habe schon so viel über meine Bisexualität und meine Erfahrungen mit Frauen geäußert. Plötzlich ist ‚Queerbaiting‘ das neue Wort und die Leute benutzen es ohne Ende!“

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Cardi B „Queerbaiting“-Vorwürfen ausgesetzt sieht. Als 2018 der Song „Girls“ zusammen mit Bebe Rexha und Charli XCX erschien, hagelte es ähnliche Kritik. Cardi B wehrte sich auch damals und schrieb via Twitter: „Wir wollten nie Schaden mit dem Song anrichten oder hatten böse Absichten damit. Ich persönlich habe Erfahrungen mit anderen Frauen gemacht, mit verdammt vielen Frauen!“


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