China: Popstar Kris Wu wegen Vergewaltigung zu 13 Jahren Haft verurteilt

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Der chinesisch-kanadische Sänger Kris Wu muss in Haft. In China wurde er wegen Vergewaltigung zu einer Freiheitsstrafe von insgesamt 13 Jahren verurteilt. Ein Gericht sprach ihn schuldig, drei Frauen in seiner Wohnung zum Sex gezwungen zu haben.

Wu habe die Frauen zum Geschlechtsverkehr gezwungen, als diese „betrunken waren und nicht in der Lage waren, sich zu wehren“, hieß es im Urteil. 2021 hatte die damalige Studentin Du Meizhu als Erste die Vorwürfe gegen Wu erhoben. Er habe sie im Alter von 17 Jahren mit falschen Versprechungen wie Jobangeboten und Alkohol zum Sex verleitet. Danach meldeten sich mehrere andere Frauen mit ähnlichen Vorwürfen. Im August 2021 wurde Wu verhaftet.

Das Gericht verurteilte den 32-Jährigen aufgrund von Vergewaltigung zu elfeinhalb Jahren Haft. Dazu kommt eine weitere Strafe von einem Jahr und zehn Monaten wegen „des Verbrechens der Versammlung von Menschen zum Ehebruch“. Nach Verbüßen der Haftstrafen soll er nach Kanada abgeschoben werden.

Kris Wu, der eigentlich Wu Yifan heißt, wurde als Mitglied der südkoreanisch-chinesischen K-Pop-Gruppe EXO bekannt. Er ist auf dem Debütalbum XOXO (2013) und der EP OVERDOSE (2014) zu hören, danach verließ er die Gruppe. 2014 startete er seine Solo-Musikkarriere, außerdem war er auch als Schauspieler aktiv. 2017 spielte er etwa in der Comicverfilmung „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ von Luc Besson mit.


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