Spezial-Abo

Dieses Mädchen macht aus Rage Against The Machines „Killing In The Name“ ihre ganz eigene Version

von

Das Internet ist voll mit süßen Kindern, bei denen sich die Leidenschaft zur Musik schon früh abzeichnet. So ist es auch bei dem kleinen, malaysischen Mädchen namens Audrey, dessen „Killing In The Name“-Cover von Rage Against The Machine gerade das Internet und insbesondere die Rock- und Metalherzen erobert. Mit ihrer hohen Stimme singt und schreit sie den aggressiven Protestsong über zwei Minuten lang.

Audrey wird von ihrem Vater, dem Gitarristen Ujang Ijon, auf der akustischen Gitarre begleitet. Dieser verzieht, passend zum Song, während der gesamten Performance seiner Tochter kaum das Gesicht. Nur in wenigen Momenten muss er dann doch auch mal ein bisschen Schmunzeln. Doch er kehrt schnell zur „Ernsthaftigkeit“ zurück und die beiden ziehen ihren Auftritt ziemlich lässig durch. Audrey wird zwar kurz vom Fingernagelkauen abgelenkt, aber danach legt sie nochmal ordentlich nach. Nur das originale Ende des Songs mit den Worten „Fuck you, I won’t do what you tell me“ tauschte die Kleine mit einem Lächeln aus. 

Schaut Euch hier Audreys Performance an:

Das Video hat sich innerhalb kürzester Zeit auf allen Social-Media-Kanälen verbreitet und wurde auf YouTube bereits mehr als 100.000 Mal angeklickt. Auch viele der Zuschauer*innern äußern sich in lustigen Kommentaren zu dem Video. Ein User schreibt zum Beispiel: „Sieht wohl so aus, als würde das Homeschooling gut laufen.“ Ein anderer erklärt: „Es gibt Hoffnung für die Zukunft.“

Die Fans von Rage Against The Machine werden sich wohl erst mal mit dieser coolen Coverversion begnügen müssen. Eigentlich wollte die Band dieses Jahr das erste Mal seit zehn Jahren auf Reunion-Tour gehen. Diese musste aufgrund der Corona-Pandemie nun verschoben werden.

Rage Against The Machine haben sich 1991 in Los Angeles gegründet und veröffentlichten ein Jahr später ihr Debütalbum RAGE AGAINST THE MACHINE, welches den Begriff der Crossover-Musik maßgeblich geprägt hat und als eines der wichtigsten Rockalben aller Zeiten gilt. Die Band hat Metal, Punk, Rock und immer wieder auch Einflüsse aus dem HipHop in ihrer Musik verbunden. Nach drei weiteren Alben trennte sich die Band im Jahr 2000 und kam nur für einzelne Auftritte im Jahr 2007 und 2011 noch einmal zusammen.



Schräg: Korn und Yelawolf covern Country-Hit „The Devil Went Down to Georgia“
Weiterlesen