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Die Dokumentation „Framing Britney Spears“ portraitiert das Leben der Pop-Ikone

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Die 2000er haben die US-amerikanische Sängerin Britney Spears zu einer Pop-Ikone gemacht. Nach allem Aufruhr um die 39-Jährige in den vergangenen Jahren wurde von der „New York Times“ nun eine Dokumentation veröffentlicht. „Framing Britney Spears“ portraitiert das Leben und den Prozess um Britney Spears. Auch wird ein Blick auf ihren Vater Jamie Spears geworfen, der seine Tochter möglicherweise um ihr Vermögen beraubt. Und das bereits seit 13 Jahren.

2007 wurde Britney Spears in Folge ihrer psychischen Instabilität und ihrem Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik durch ihre Eltern entmündigt. Seitdem kontrolliert ihr Vater jeden Schritt in ihrer Karriere und ihrem Privatleben. Zusätzlich verwaltet er ihr ganzes Vermögens.

Die „New York Times“ berichtet nun, dass die umstrittene Vollmundschaft neu verhandelt wird.

Nachdem es auf sozialen Netzwerken vermehrt Proteste unter dem Hashtag #freebritney gab, meldete sich Britney Spears selbst noch einmal zu Wort und schrieb: „Jeder Mensch hat seine Geschichte und seine Sichtweise auf die Geschichten anderer Menschen. Wir alle haben so viele verschiedene schöne Leben.“

Ebenso erinnert sie daran: „Denkt daran: Egal, was wir glauben über das Leben einer Person zu wissen, es ist nichts im Vergleich zu der Person, die wirklich hinter der Kamera lebt.“

Wo kann die Dokumentation gestreamt werden?

Die Dokumentation feierte ihre Premiere bereits am 5. Februar auf dem Pay-TV-Sender FX und der US-amerikanischen Streamingplattform Hulu. Diese sind bisher die einzigen Anbieter, die den Film zur Verfügung stellen. In Deutschland ist er weder angelaufen, noch gibt es eine deutsche Tonspur.

Dennoch könnte es sein, dass „Framing Britney Spears“ zusätzlich auf Disney+ erscheint, da Hulu mittlerweile zu dem Medienunternehmen gehört. Dort könnte die Dokumentation im Rahmen der Star-Erweiterung erscheinen. Diese wird eine große Auswahl an Hulu-Inhalte vertreten. Ob die Streamingriesen Netflix und Amazon Prime zukünftig Lizenzrechte der Dokumentation erhalten, ist ebenfalls noch nicht klar.


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