Britney Spears unterstützt #FreeBritney-Bewegung

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Britney Spears hat sich anscheinend erstmals offiziell zur #FreeBritney-Bewegung auf Instagram und Co. geäußert. So berichtete TMZ, ihr Anwalt habe kürzlich Unterlagen eingereicht, in denen er unter anderem behaupte, dass Spears sich „der gut informierten Unterstützung“ ihrer Fans bewusst sei und diese „von ganzem Herzen unterstütze und zu schätzen“ wisse.

Vormundschaft wurde vorerst bis Februar 2021 verlängert

Zuletzt war bekanntgegeben worden, dass die durch ihren Vater James „Jamie“ Spears ausgeübte Vormundschaft vorerst bis einschließlich Februar 2021 verlängert wurde. Demnach soll es sich bei der Anhörung, die am 19. August 2020 in Los Angeles stattfand, allein um eine Statusaktualisierung gehandelt haben. Zunächst müssten demnach noch einige zusätzliche Anträge von Britneys Rechtsteam eingereicht werden, bevor sich der/die zuständige Richter*in mit potenziellen Änderungen der bestehenden Regelung auseinandersetzen könne.

Wie wir berichteten, hatte die Sängerin zuletzt erste offizielle Schritte eingeleitet, um sich aus der seit 2008 bestehenden Vormundschaft durch ihren Vater zu befreien. Dieser hatte vor rund zwölf Jahren gemeinsam mit Anwalt Andrew Wallet die alleinige Kontrolle über das gesamte Vermögen der Sängerin sowie die Entscheidungsgewalt in allen geschäftlichen sowie zahlreichen privaten Angelegenheiten erhalten.

Nachdem Wallet 2019 als Vormund zurücktrat, war Jamie Spears alleine für die Anliegen seiner Tochter verantwortlich. Offiziellen Gerichtsunterlagen zufolge darf Britneys Vater unter anderem darüber entscheiden, welche Besucher*innen seine Tochter empfängt, wofür sie ihr Geld ausgibt und wann und zu welchem Zweck sie ihr Haus verlässt. 2019 wurde die Vormundschaft zeitweise auf Britneys Pflegebeauftragte Jodi Montgomery übertragen, nachdem Jamie Spears eine lebensbedrohliche Dickdarmruptur erlitten hatte und sich vorerst auf seine Genesung konzentrieren musste.

Britney spricht sich „entschieden gegen die alleinige Vormundschaft durch ihren Vater“ aus

Nun will Jamie Spears besagte Entscheidungsgewalt wohl aber wieder zurückerlangen – ein Vorhaben, mit dem seine Tochter so gar nicht einverstanden zu sein scheint. Der „New York Times“ zufolge soll sich diese in ihren gerichtlich eingereichten Dokumenten „entschieden gegen die alleinige Vormundschaft durch ihren Vater“ aussprechen. Stattdessen fordere sie eine „Anpassung der bestehenden Regelungen, die die enormen Veränderungen ihres Lebensstils reflektieren und ihre eigenen Wünsche berücksichtigen“.



„NEVER FORGET – der 90er-Podcast“, Folge 8: Britpop (Teil 2) feat. Stefan Redelsteiner – hier im Stream hören
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