„Game of Thrones“: Iwan Rheon (Ramsay Bolton) bezeichnet Vergewaltigungsszene als schlimmsten Tag seiner Karriere

von

Game of Thrones“ erhielt über 50 Emmys, ist die erfolgreichste Serie in der Geschichte des Senders HBO – und aufgrund der vielen Gewaltdarstellungen nichts für Zartbesaitete. Dem Schauspieler Iwan Rheon, der für die Serie in die Rolle des Bösewichts Ramsay Bolton schlüpfte, schlug vor allem eine ganz bestimmte Szene nachvollziehbarer Weise aufs Gemüt.

In der Folge „Unbowed, Unbent, Unbroken“ der fünften Staffel vergewaltigt Ramsay die Prinzessin Sansa, gespielt von Sophie Turner, in ihrer gemeinsamen Hochzeitsnacht. Rheon teilte mit, dass der Dreh dieser Szene den schlimmsten Tag seiner Karriere ausmachte.

„Niemand wollte diese Szene drehen, aber wenn eine Geschichte dahinter steht, musst du sie wahrheitsgemäß erzählen“, so der Schauspieler gegenüber „Metro“. Er sagt, es sei der schlimmste Drehtag seiner Karriere gewesen. Die Episode geriet 2015 tatsächlich ins Kreuzfeuer, auch deshalb, weil die Vergewaltigung in der Romanvorlage von George R.R. Martin nicht vorkommt. Womöglich weiß Rheon nicht, dass die Autoren der Fernsehserie, nicht der Schriftsteller, den Gewaltakt ausgedacht haben.

Rheon führt weiter aus: In anderen Szenen, etwa, wenn man jemand einen Finger abhackt, würden Zuschauer*innen bei näherer Betrachtung sehen, dass es sich bei den Gliedmaßen nur um Stücke aus Plastik handele. „We’re just acting, it’s not real“, erklärt Rheon. In besagter Vergewaltigungs-Szene aber, konstatiert er, wirkte die Situation wie real.


„Game Of Thrones“: Das dachte Sean Bean, als Ned Stark starb
Weiterlesen