Heinz Strunk schreibt Ballermann-Lied: So klingt „Breit in 100 Sekunden“

von

Ballermann-Lieder hatten auch vor der Diskussion rund um den Song „Layla“ von DJ Robin & Schürze nicht den besten Ruf. Titel wie „Dicke Titten, Kartoffelsalat“ von Ikke Hüftgold oder „Zehn Nackte Friseusen“ von Mickie Krause, beschreiben das Frauenbild der Sauf-Hymnen recht gut. Als Antwort hat der Schriftsteller Heinz Strunk gemeinsam mit Zeit ONLINE ein eigenes Ballermann-Lied aufgenommen.

Sechs Tage und 21 Stunden brauchte Heinz Strunk für das Werk. „Breit in 100 Sekunden“ ist der Name des Songs, der „Bildungsbürgermuttchen und -väterchen auf eine Reise zum Epizentrum der deutschen Saufprolls“ schicken soll. Dazu gibt es auch ein passendes Musikvideo.

„Sei, wie du bist, aber sprich nicht drüber. Trink jetzt aus bevor der Schaum hart wird. Airbag ist kein Schmusekissen. Das Auge sieht es, doch das Herz muss es glauben. Stark am Glas, aber schwach an der Blase. Brust raus, unten gerade, schenk ein, das Ding“ singt Strunk in der Persiflage auf Ballermann-Klischees.

Ob das Lied auch tatsächlich auf der Party-Meile gehört werden wird?


Laut Quentin Tarantino leben wir in der „schlimmsten Ära in der Geschichte Hollywoods“
Weiterlesen