„Ich weine hier“: So reagieren Fans auf das ABBA-Comeback

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Die schwedische Popband ABBA hat nach vierzig Jahren Pause ein neues Album aufgenommen und eine spektaktuläre digitale Show ins Leben gerufen. Für die Konzertreihe – die ebenso wie die Platte den Titel „Voyage“ trägt – wird sogar extra ein Konzerthaus in London gebaut, wo die sogenannten ABBA-tare auf der Bühne ihre größten Hits performen. Das Comeback wurde am Donnerstagabend (02. September) via YouTube-Livestream bekannt gegeben. Seitdem teilen Fans der Gruppe weltweit ihre Aufregung und Freude auf Social Media.

So twitterte die bekannte US-amerikanische Drag Queen und Sängerin Trixie Mattel kurz nach der Ankündigung: „Mit ABBA VOYAGE wird mein unüberhörbarer schwedischer Akzent Amerikas bester Export“. Doch nicht nur prominente Personen kommentierten das Comeback – auch tausende Fans weltweit zeigten sich auf Twitter mehr als enthusiastisch. „Ich kann nicht glauben, dass ich zur gleichen Zeit am Leben bin, in der Abba neue Musik machen. Ich bin so aufgeregt“, schrieb ein Fan auf Twitter.

Ein anderer User meinte: „Abba sind offiziell wieder zusammen nach über 40 Jahren und ich weine hier“. Ein weiterer Fan fügte hinzu: „Okay Abba-Hologramme, nehmt mein Geld und macht meinen Kindheitstraum wahr, ausgerechnet in East London. Gebt mir nur vielleicht etwas Zeit, vorher etwas von meinen Sachen zu verkaufen.“ Ein anderer Fan meinte zudem: „Ich habe gerade eine Vorbestellung aufgegeben und wäre es falsch, mein ganzes Gehalt für Abba-T-Shirts auszugeben?“

Im Zuge des großen PR-Events, das im Livestream aus London und Stockholm via YouTube übertragen wurde, sprachen Benny Andersson und Björn Ulvaeus auch über die Gefühle und Erinnerungen, die bei der Band nach 40 Jahren Pause hochkamen. Vor allem während ihrer rund fünfwöchigen Arbeit an der aufwendigen Avatar-Show, bei der sie ihren digitalen Charakteren selbst Leben einhauchten, habe es sich wie früher angefühlt.

Björn gab jedoch zu, bei den Hits der Band nicht textsicher gewesen zu sein – und das eigentlich auch früher schon nicht. „Ich habe mir nie die Texte gemerkt. Ich hatte immer mehrere Blätter Papier vor mir auf dem Boden zu liegen.“

+++Dieser Artikel erschien zuerst bei rollingstone.de+++


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