„Jackass“: Studie errechnet Krankenhauskosten für alle Verletzungen

von

Wer die Darsteller aus der Reality-Komödie „Jackass“ schon mal auf der Leinwand gesehen hat, weiß: Sie sind nicht gerade zimperlich. In immer abgefahrenen und absurden Stunts beweisen Knoxville und Co. in jedem ihrer Filme aufs Neue die scheinbar fehlende Existenz jeglicher Schmerzrezeptoren. Nicht selten denkt sich da manch eine*r: Das muss doch im Krankenhaus geendet haben!

Einen ähnlichen Gedanken hatte kürzlich auch das Unternehmen Nova Legal Funding. In einer Studie errechneten sie, was die gesammelten Verletzungen des „Jackass“-Casts eigentlich für Krankenhausrechnungen bekommen haben müssten. Dabei kamen sie auf Zahlen, die auch der Produktionsfirma von „Jackass“ einiges an Schmerzen bereitet haben dürften.

2,5 Millionen Dollar für Knoxvilles Hirnblutung

Auf insgesamt circa 79 nennenswerte Verletzungen sollen die Jackass-Chaoten im Laufe der letzten Jahre gekommen sein. Dabei reicht das Verletzungsspektrum von 28 gebrochenen Knochen über etliche Blessuren bis hin zum Biss eines ausgewachsenen Alligators. Alles in allem kommt das Unternehmen auf Behandlungskosten von über 24 Millionen Dollar. Rechnet man alle Gastdarsteller*innen und nicht gemeldeten Verletzungen mit ein, erhöht sich der Betrag sogar auf astronomische 38 Millionen Dollar.

Spitzenreiter im Verletzungs-Ranking ist kaum überraschend Urgestein Johnny Knoxville. Dafür sind jedoch vor allem die Dreharbeiten zum aktuell produzierten „Jackass Forever“ verantwortlich. Hier erlitt der 50-Jährige nämlich eine Hirnblutung, die für knappe 2,5 Millionen Dollar behandelt werden musste. Hinzu kommen unter anderem knappe 100.000 Dollar für einen Alligatoren-Biss, etwa vier Millionen Dollar für insgesamt 16 Gehirnerschütterungen und 120.000 Dollar für eine „Schritt-Verletzung“. Knoxville kommt somit auf eine Gesamtsumme von sage und schreibe 8,6 Millionen Dollar an Krankenhauskosten.

Finanzieller Erfolg trotz hoher Krankenhausrechnungen

Doch auch der Rest der Truppe hat sich über die letzten Jahre nicht geschont: Ehren McGhehey belegt mit knappen 7,4 Millionen den zweiten Platz im unrühmlichen Ranking. Dafür sind vor allem die Behandlungen von drei Genickbrüchen für 2,7 Millionen Dollar sowie eine viermal gebrochene Nase für knappe 1,2 Millionen verantwortlich.

Auf Platz drei landet Steve-O, dessen Schädelbruch kürzlich für knappe 1,75 Millionen Dollar behandelt werden musste. Zudem mussten ihm bereits 15 Prozent Haut transplantiert werden, was ebenfalls mit etwa 900.000 Dollar zu Buche schlägt.

Die Behandlungskosten der restlichen drei Hauptmitglieder klingen im Verhältnis zu denen immensen Beträgen von Knoxville und Co. schon fast harmlos. England, WeeMan und Lacy brachten es wohl schätzungsweise auf 1,6 Millionen (England), 675.000 (WeeMan) und 75.000 Dollar (Lacy).

Dass die Produktion der Filme sich bei solch horrenden Summen immer noch lohnt, liegt am enormen finanziellen Erfolg der Filme. Über 487 Millionen Dollar spielten die letzten vier Teile seit 2013 weltweit ein. Zudem dürften die Produktionskosten – sieht man von den Krankenhausrechnungen ab – recht überschaubar gewesen sein. Nicht zuletzt den Einsatz professioneller Stuntmen konnte sich die Produktionsfirma hier sparen.

Der neueste Teil der „Jackass“-Reihe „Jackass Forever“ ist aktuell in der Produktion. Um zu erfahren, was für Beträge die Crew um Knoxville ihren Rechnungen hier noch hinzufügen werden, müssen Fans sich aber noch ein wenig gedulden. Der Kinostart wurde kürzlich im Zuge einer Verschiebungs-Welle von Paramount auf den 3. Februar 2022 verschoben.

Hier den Trailer zu „Jackass Forever“ ansehen:


James Blake kündigt neue LP an: FRIENDS THAT BREAK YOUR HEART
Weiterlesen