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Josh Klinghoffer äußert sich erstmals zu „Red Hot Chili Peppers“-Rausschmiss

Seit seiner Trennung von den Red Hot Chili Peppers hat sich Gitarrist Josh Klinghoffer erstmals zu der Entscheidung seiner ehemaligen Bandkollegen geäußert. Dass er wegen John Frusciantes Rückkehr kein Teil der kalifornischen Rockband mehr ist, sei für Klinghoffer einem offiziellen Statement zufolge „komplett nachvollziehbar“.

In einem Interview für Marc Marons „WTF“-Podcast erklärte der Musiker, dass seine Trennung von den Red Hot Chili Peppers absolut einvernehmlich verlaufen sei. „John hat ein Recht darauf, in der Band zu sein“, so Klinghoffer im Gespräch mit Maron, „deshalb freue ich mich für ihn.“

„John und Flea haben eine gemeinsame musikalische Sprache“

Zwar sei die Neuigkeit über Frusciantes Rückkehr zunächst ein Schock für Klinghoffer gewesen, wirklich überrascht habe es ihn aber auch nicht. So habe er bereits im Vorfeld gewusst, dass Frusciante in den vergangenen Monaten wieder vermehrt mit RHCP-Bassist Flea am Jammen gewesen sei. „John und Flea haben eine gemeinsame musikalische Sprache. Mit ihrer Geschichte werde ich niemals mithalten können“, so Klinghoffer im selben Interview.

Über die finale Entscheidung sei der Musiker persönlich „auf eine sehr süße Weise“ unterrichtet worden. Den genauen Ablauf der Konversation beschrieb Klinghoffer wiefolgt:

„Ich fuhr mit meinem Bike rüber zu Fleas Haus. Sie sagten: ‚Kommen wir direkt zu Sache: Wir haben uns dazu entschieden, dass John zurückkommt.‘ Ich saß eine Sekunde ruhig da und sagte dann: ‚Das überrascht mich nicht. Ich wünschte nur, ich hätte musikalisch oder auf eine andere kreative Weise etwas mit euch erschaffen können, dass diese Entscheidung absolut unmöglich gemacht hätte.‘“

Vor Frusciantes Ausstieg waren er und Klinghoffer gute Freunde

Vor der Trennung war Klinghoffer noch Teil der Arbeit am bevorstehenden „Red Hot Chili Peppers“-Album. Zwar habe er an einigen Songs mitgeschrieben, allerdings seien diese niemals aufgenommen worden. Er gehe also davon aus, dass sie auch nicht auf dem Album zu finden sein würden.

Auch zu seiner eigenen Beziehung zu Frusciante nahm Klinghoffer in dem Gespräch Stellung. So seien die beiden Musiker vor Frusciantes Trennung von den Red Hot Chili Peppers gute Freunde und auch musikalische Partner gewesen. Nachdem Klinghoffer seinen RHCP-Vorgänger ersetzt hatte, sei die Beziehung jedoch in sich zusammengefallen.

Zehn Jahre, zwei Touren und fast drei Alben

Nichtsdestotrotz blicke Klinghoffer jedoch positiv auf seine Zeit mit der Band zurück: „Nach zehn gemeinsamen Jahren, zwei Touren und fast drei zusammen geschriebenen Alben, bin ich wirklich stolz auf das, was ich mit ihnen erreicht habe. Ich habe das Gefühl, dass wir wirklich etwas geschaffen haben.“



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