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Highlight: Kanye West: Seine Pläne für 2020 im Überblick

Kanye West veröffentlicht neue Musik und verharmlost 400 Jahre Sklaverei

Kanye West ist back out his coma . Das steht fest, seit der Rapper auf seinem wiederbelebten Twitter-Account gleich fünf neue, von ihm produzierte Alben und ein in Echtzeit geschriebenes Philosophiebuch ankündigte. Doch mit dem produktiven Ye geht seit jeher der übermotivierte, nonkonformistische Ye ein, dessen Aussagen irritieren und sogar verletzen können. So auch geschehen in den vergangenen Tagen.

Alle wichtigen Entwicklungen zu den Themen Trump, mentale Gesundheit, neues Album und vielen mehr, fassen wir hier einmal zusammen:

Kanye West über…

…sein neues Album

Ye hat sein neues, sieben Songs umfassendes Solo-Werk für den 1. Juni angekündigt – und anscheinend wie zuvor bei THE LIFE OF PABLO, das als SWISH und dann SO HELP ME GOD angekündigt wurde, den Arbeitstitel TURBO GRAFX 16 verworfen. Das zumindest suggeriert ein SMS-Screenshot, den er bei Twitter teilte.

Darauf zu sehen ist zunächst ein Polizeifoto von Jan Adams, dem plastischen Chirurgen, der die Operation an Kanye Wests Mutter Donda ausführte, an deren Komplikationen die Literaturwissenschaftlerin 2007 starb. West stellt dieses Foto als sein neues Albumcover vor und fragt seinen Freund Wes, ob ihm ein passender Titel dazu einfalle, denn West wolle nicht mehr hassen. Wes antwortet mit „LOVE EVERYONE“, West scheint begeistert.

https://twitter.com/kanyewest/status/990263790368256000

Jan Adams wendete sich übrigens daraufhin mit einem offenen Brief an Kanye West, indem er ihn darum bat, kein Foto, das ihn abbilde, für seine Arbeiten zu nutzen. West reagierte begeistert und antwortete via Twitter, er freue sich schon darauf, sich mit seinem „Bruder“ Jan Adams hinzusetzen und endlich den lange fälligen Heilungsprozess einzuleiten.

https://twitter.com/kanyewest/status/991060961170620416

Zwischen der Korrespondenz mit Adams veröffentlichte Ye kurzerhand auch noch zwei neue Tracks: das irritierende „Lift Yourself“ und das politisch aufgeladene „Ye vs. The People“ feat. T.I. – beide Tracks sind bereits im Stream verfügbar.

…Donald Trump

Kanye West hatte bereits vor einiger Zeit öffentlich verkündet, dass er Trump wie einen Bruder liebe und ihm seine Stimme bei den US-Präsidentschaftswahlen gegeben habe. Nachdem ihm nach erneuter Sympathiebekundung eisiger Wind aus der Black Community und der HipHop-Welt entgegenschlug, entschied sich der Rapper für weitere Provokation und zeigte sich nicht nur mit einer von Trump handsignierten „Make America Great Again“-Cap, sondern kritisierte Barack Obama und hinterfragte den afroamerikanerfreundlichen Kurs der Demokratischen Partei. In in der Zwischenzeit gelöschten Tweets zeigte West, wie ihn daraufhin sein langjähriger Freund John Legend zur Räson aufruft und ihn daran erinnert, dass es mit US-Präsident Lyndon Johnson ein Demokrat war, der den Voting Rights Act und den Civil Rights Act in den 1960er-Jahren unterzeichnete und damit die ersten Erfolge des Civil Rights Movements um Martin Luther King ermöglichte.



Axl Rose auf Twitter gegen Trump: „Make The White House Great Again“
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